Ein sauberes Chemineeglas ist nicht nur eine Frage der Optik – es geht um die Heizeffizienz und Sicherheit Ihrer gesamten Anlage. Eine verrußte Scheibe blockiert die wertvolle Wärmeabstrahlung und macht es unmöglich, die Verbrennung richtig zu kontrollieren. Deshalb ist die regelmässige Pflege durch einen erfahrenen Dienstleister oder in Eigenregie ein absolutes Muss bei der Kaminwartung.
Warum eine saubere Chemineescheibe mehr ist als nur schön
Ein knisterndes Feuer im Cheminee – das ist der Inbegriff von Gemütlichkeit. Aber wenn eine dicke, schwarze Russschicht die Sicht versperrt, geht weit mehr als nur die Atmosphäre verloren. Die Glasscheibe ist nämlich ein entscheidender Faktor für die Funktion, Sicherheit und Effizienz Ihrer Feuerstelle.

Effizienz und Wärmeabstrahlung
Eine der Hauptaufgaben des Glases ist es, die Strahlungswärme des Feuers in den Raum zu leiten. Ruß und andere Ablagerungen wirken aber wie eine Isolierschicht und blockieren einen grossen Teil dieser Wärme.
Das Ergebnis? Sie müssen deutlich mehr Holz nachlegen, um die gleiche Raumtemperatur zu erreichen. Eine saubere Scheibe sorgt also für eine optimale Wärmeausbeute und hilft Ihnen ganz direkt, Heizkosten zu sparen.
Sicherheit und Verbrennungskontrolle
Der freie Blick auf die Flammen ist nicht nur schön, sondern ein wichtiges Sicherheitsmerkmal. Nur so können Sie wirklich beurteilen, wie das Feuer brennt. Sie erkennen sofort, ob alles in Ordnung ist, ob neues Holz drauf muss oder ob es vielleicht zu stark qualmt – oft ein klares Zeichen für eine unvollständige Verbrennung.
Die regelmässige Pflege der Chemineescheibe ist somit keine reine Schönheitskorrektur, sondern eine aktive Massnahme, um die Funktion zu sichern und die Heizleistung Ihrer Anlage zu maximieren. Wir bei Mr. Clean AG legen grossen Wert darauf, dass unsere Kunden diesen Zusammenhang verstehen.
Langlebigkeit und Werterhalt
Hartnäckige, eingebrannte Ablagerungen können die Glasoberfläche auf Dauer richtiggehend angreifen. Das kann zu irreparablen Schäden wie matten Stellen oder Trübungen führen. Regelmässiges Cheminee Glas reinigen schont das Material und trägt dazu bei, dass die gesamte Anlage länger hält. Das ist nicht nur für den Moment gut, sondern sichert auch langfristig den Wert Ihrer Immobilie.
Gerade in der Schweiz ist die Luftverschmutzung durch Cheminées, besonders bei älteren, offenen Modellen, ein Thema. Beim Anzünden wird viel Feinstaub freigesetzt, was die Luftqualität im Raum beeinträchtigt. Bernhard Aufdereggen, Präsident der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, weist darauf hin, dass offene Kamine gesundheitsschädigende Partikel direkt in den Wohnraum abgeben können. Eine dichte, saubere Glasscheibe reduziert diese Emissionen erheblich, weil sie die Verbrennung optimiert und den Austritt von Schadstoffen verhindert. Mehr über die Wichtigkeit einer sauberen Verbrennung erfahren Sie auf fr.ch.
Die richtige ausrüstung für eine erfolgreiche reinigung zusammenstellen
Bevor der erste Tropfen Reiniger das Glas berührt, beginnt die eigentliche Arbeit. Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete, wenn es darum geht, Ihr Chemineeglas wieder blitzblank zu bekommen – und das vor allem sicher. Die goldene Regel, die über allem steht: Lassen Sie den Ofen und das Glas vollständig auskühlen. Wer hier ungeduldig ist, riskiert nicht nur böse Verbrennungen, sondern auch, dass das heisse Glas durch den Temperaturschock Spannungsrisse bekommt.
Hausmittel oder doch der Griff zum Spezialreiniger?
Bei der Wahl des Putzmittels stehen Sie vor einer klassischen Entscheidung: Vertrauen Sie auf altbewährte Hausmittel oder greifen Sie zu einem speziell entwickelten Reiniger aus dem Fachhandel? Beide Wege führen zu einem sauberen Ergebnis, doch der Teufel steckt wie so oft im Detail.
Ein echter Klassiker, der fast schon zu gut klingt, um wahr zu sein, ist die Reinigung mit kalter Asche aus dem Cheminee selbst. Man nimmt einfach ein Stück zerknülltes Zeitungspapier, feuchtet es leicht an, tunkt es in die feine, helle Asche und reibt damit die Scheibe ab. Die feinen Aschepartikel wirken dabei wie ein ganz sanftes Scheuermittel, das den Russ erstaunlich gut anlöst.
- Der Vorteil: Diese Methode kostet Sie rein gar nichts, ist absolut umweltfreundlich und bei normalen Russablagerungen verblüffend effektiv.
- Der Nachteil: Bei richtig hartnäckigen, über Wochen eingebrannten Teerflecken stösst die Asche-Methode an ihre Grenzen. Da braucht es dann doch etwas mehr Kraft.
Auf der anderen Seite stehen die chemischen Spezialreiniger, die oft als Schaum oder Gel daherkommen. Aufsprühen, kurz einwirken lassen, abwischen – fertig. Die Chemie erledigt die Schwerstarbeit.
- Der Vorteil: Sie packen auch die extremsten Verschmutzungen und die Anwendung geht meist schneller von der Hand.
- Der Nachteil: Sie sind teurer und belasten die Umwelt mehr. Achten Sie hier genau auf die Inhaltsstoffe und sorgen Sie unbedingt für gute Belüftung während der Reinigung.
Ganz gleich, wofür Sie sich entscheiden: Schützen Sie den Bereich um den Ofen herum! Ein paar alte Zeitungen oder eine Malerfolie auf dem Boden verhindern, dass Asche, Tropfen oder Schmutz auf Ihrem Teppich oder Parkett landen. Bei unseren professionellen Einsätzen gehört dies zum Standard, um absolute Sauberkeit zu garantieren.
Vergleich der besten reinigungsmittel für ihr chemineeglas
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die gängigsten Methoden gegenübergestellt. Diese Tabelle zeigt auf einen Blick, welches Mittel für Ihre Situation am besten geeignet ist.
| Reinigungsmittel | Wirkung bei starkem russ | Anwendung | Kosten | Wichtige hinweise |
|---|---|---|---|---|
| Chemischer Spezialreiniger | Sehr hoch | Aufsprühen, einwirken lassen, abwischen | Mittel bis hoch | Für hartnäckigste Fälle, auf gute Belüftung achten |
| Asche & Zeitungspapier | Mittel | Mechanisches Abreiben mit feuchter Asche | Kostenlos | Umweltfreundlich, ideal für regelmässige Reinigung |
| Backofenspray | Hoch | Ähnlich wie Spezialreiniger, oft aggressiver | Mittel | Nur im Notfall, kann Dichtungen angreifen |
| Zitronensaft & Essig | Gering bis mittel | Eher für leichten Belag, Einwirkzeit nötig | Gering | Umweltfreundlich, aber oft nicht stark genug |
Am Ende zeigt die Erfahrung: Für die regelmässige Pflege ist die Asche-Methode unschlagbar. Hat sich aber über den Winter eine dicke, schwarze Kruste gebildet, ist ein guter Spezialreiniger oft die schnellere und nervenschonendere Lösung.
Die unverzichtbaren Helfer – und was Sie unbedingt im Schrank lassen sollten
Nicht nur das Mittel, auch das Werkzeug muss stimmen. Am besten eignen sich fusselfreie Mikrofasertücher oder simple Haushaltspapiertücher. Sie nehmen den gelösten Schmutz zuverlässig auf, ohne Kratzer zu hinterlassen. Die Technik ist dabei gar nicht so anders als beim Fensterputzen. In unserem Ratgeber zum Thema Fenster richtig putzen finden Sie dazu noch mehr Profi-Tipps.
Wovon Sie aber absolut die Finger lassen sollten, sind kratzende und scheuernde Hilfsmittel. Legen Sie folgende Dinge weit weg vom Cheminee:
- Scheuerschwämme (die grüne Seite!)
- Stahlwolle
- Aggressive Allzweckreiniger mit Scheuerpartikeln
Diese Werkzeuge ruinieren die Glasoberfläche, indem sie unzählige Mikrokratzer verursachen. Man sieht sie anfangs kaum, aber in diesen feinen Rillen setzt sich der Russ in Zukunft noch viel besser fest. Das Ergebnis: Die Scheibe wird von Mal zu Mal schwerer zu reinigen und trübt mit der Zeit dauerhaft ein. Ein weiches Tuch ist wirklich alles, was Sie brauchen.
So wird Ihre Chemineescheibe wieder streifenfrei sauber
Sobald die richtigen Werkzeuge und Mittel bereitliegen, können wir uns an die eigentliche Arbeit machen. Das Ziel ist eine blitzsaubere, kristallklare Scheibe, die Ihnen wieder den vollen, ungetrübten Blick auf das gemütliche Flammenspiel freigibt. Mit der richtigen Technik ist das Cheminee Glas reinigen auch gar kein grosser Aufwand, sondern wird schnell zur Routine.
Eine gute Vorbereitung ist dabei alles, damit der ganze Prozess sicher und sauber über die Bühne geht. Die drei grundlegenden ersten Schritte sind eigentlich immer dieselben: zuerst den Kamin vollständig auskühlen lassen, dann den umliegenden Bereich schützen und schliesslich das passende Reinigungsmittel auswählen.

Jeder dieser Punkte baut auf dem vorherigen auf. Wenn Sie diese Reihenfolge beachten, stellen Sie sicher, dass die Reinigung nicht nur effektiv wird, sondern auch ohne Risiko für Sie oder Ihren schönen Bodenbelag abläuft.
Der Reinigungsprozess Schritt für Schritt erklärt
Bevor es ans Eingemachte geht, müssen die groben Schmutzpartikel weg. Nehmen Sie dafür einfach einen trockenen Lappen oder eine weiche Bürste und wischen Sie lose Asche und Russpartikel vorsichtig von der Scheibe. Dieser kleine Zwischenschritt ist Gold wert, denn er verhindert, dass Sie später beim feuchten Wischen unschöne Kratzer verursachen.
Jetzt kommt das Reinigungsmittel Ihrer Wahl zum Einsatz. Ob Sie sich nun für die umweltfreundliche Methode mit Asche oder einen speziellen Kaminglasreiniger entschieden haben, die Technik ist im Grunde sehr ähnlich.
- Reinigung mit Asche und Zeitungspapier
Zerknüllen Sie ein Stück Zeitungspapier und feuchten Sie eine Ecke ganz leicht mit Wasser an. Dann tunken Sie das feuchte Papier in die feine, weisse Asche aus dem Kamin. Reiben Sie damit in kreisenden Bewegungen und mit sanftem Druck über die verschmutzte Scheibe. Sie werden staunen: Die Asche wirkt wie ein natürliches und sanftes Poliermittel. - Reinigung mit einem Spezialreiniger
Sprühen Sie den Reiniger gleichmässig auf die Innenseite der Kaminscheibe auf. Lassen Sie ihn dann genau nach Herstellerangabe kurz einwirken. Der Schaum oder das Gel löst den hartnäckigen Schmutz an, sodass Sie ihn gleich mühelos abwischen können.
Ein Fehler, den ich oft sehe, ist der Einsatz von zu viel Wasser. Das führt nicht nur zu hässlichen Tropfspuren am Ofen, sondern kann auf Dauer auch die wichtigen Dichtungen beschädigen. Ein nebelfeuchtes Tuch reicht vollkommen aus.
Die richtige Wischtechnik für ein perfektes Finish
Der Schmutz ist gelöst – jetzt kommt der entscheidende Teil. Nehmen Sie ein sauberes, trockenes Mikrofasertuch oder etwas Küchenpapier und wischen Sie den gelösten Russ mitsamt dem Reiniger ab. Mein Tipp: Arbeiten Sie sich immer von oben nach unten vor, das ist der beste Weg, um Schlieren zu vermeiden.
Für den letzten Schliff sorgt das Nachpolieren. Dafür schnappen Sie sich ein frisches, absolut trockenes Tuch und wischen noch einmal über die gesamte Glasfläche. So entfernen Sie die letzte Feuchtigkeit und eventuelle Streifen. Diese Technik ist übrigens ganz ähnlich wie bei der professionellen Fensterreinigung. Falls Sie das Thema interessiert, finden Sie nützliche Tipps zum Fenster putzen in unserem umfassenden Ratgeber.
Häufige Fehler, die Sie locker vermeiden können
Selbst bei einer so einfachen Aufgabe wie dem Reinigen der Chemineescheibe lauern ein paar Fallstricke, die das Ergebnis trüben können.
- Das heisse Glas reinigen wollen
Der grösste und gefährlichste Fehler. Heisses Glas kann durch den plötzlichen Kälteschock des Reinigers oder Wassers springen. Warten Sie also bitte immer, bis der Ofen komplett ausgekühlt ist. - Scheuermittel verwenden
Scheuerschwämme, Stahlwolle oder aggressive Putzmittel sind tabu. Sie verursachen irreparable Mikrokratzer, in denen sich der Russ zukünftig nur noch hartnäckiger festsetzen wird. - Die Dichtungen vergessen
Achten Sie penibel darauf, dass keine aggressiven Reiniger auf die Türdichtungen gelangen. Diese können davon porös werden und verlieren ihre wichtige Dichtwirkung. Spritzer sollten Sie sofort mit einem feuchten Tuch wegwischen.
Wenn Sie diese einfachen, aber wirkungsvollen Schritte befolgen, wird die Glasreinigung zu einer schnellen und wirklich zufriedenstellenden Aufgabe.
Hartnäckige Ablagerungen und was man dagegen tun kann
Manchmal hilft alles Schrubben nichts. Trotz regelmässiger Pflege kann sich ein hartnäckiger, eingebrannter Russfilm oder ein milchiger Schleier auf der Scheibe festsetzen. Wenn die üblichen Hausmittel an ihre Grenzen stossen, braucht es etwas mehr als nur Lappen und Wasser, um wieder den vollen Durchblick zu haben.

Wenn der Russ eingebrannt ist
Es gibt diese Momente, in denen der Schmutz wirkt, als wäre er mit dem Glas verschmolzen. Genau hier kommt ein spezieller Glasschaber, wie man ihn vom Glaskeramik-Kochfeld kennt, ins Spiel. Doch Vorsicht: Die falsche Anwendung kann schnell zu unschönen Kratzern führen.
- Nur eine neue Klinge verwenden: Eine alte, vielleicht schon leicht beschädigte Klinge ist der sichere Weg zu Kratzern im Glas.
- Immer nass arbeiten: Sprühen Sie die Scheibe grosszügig mit Wasser oder einem speziellen Kaminglasreiniger ein. Der Schaber braucht einen Gleitfilm.
- Flacher Winkel ist entscheidend: Setzen Sie den Schaber in einem sehr flachen Winkel (etwa 30 Grad) an und führen Sie ihn mit sanftem, gleichmässigem Druck über die eingebrannten Stellen. Nicht kratzen, sondern schieben.
Diese Methode ist aber eher die Notlösung. Der beste Kampf gegen hartnäckigen Schmutz ist, ihn gar nicht erst entstehen zu lassen.
Der Schlüssel liegt in der Prävention
Ganz ehrlich: Die beste Reinigung ist die, die man sich sparen kann. Mit ein paar simplen Anpassungen beim Heizen lässt sich die Rußbildung massiv reduzieren. So bleibt das Cheminee Glas reinigen eine schnelle, einfache Aufgabe.
Der absolut wichtigste Faktor ist die Temperatur. Nur bei einer richtig heissen Verbrennung werden die Russpartikel vollständig verbrannt, anstatt sich an der kühleren Scheibe niederzuschlagen. Eine zu niedrige Temperatur im Ofen ist praktisch eine Garantie für eine schwarze Scheibe.
Das richtige Brennholz wählen
Was Sie in den Ofen legen, sehen Sie später auf der Scheibe. Die Qualität des Holzes macht einen riesigen Unterschied.
- Immer trockenes Holz nutzen: Das Holz muss eine Restfeuchtigkeit von unter 20 % aufweisen. Feuchtes Holz zischt, kühlt das Feuer ab und produziert jede Menge Wasserdampf, der Russ und Teer förmlich an die Scheibe klebt.
- Harzarme Harthölzer bevorzugen: Buche, Eiche oder Esche brennen heiss und sauber. Nadelhölzer wie Tanne oder Fichte sind zwar günstig, enthalten aber viel Harz – das spritzt und führt zu einer extrem starken Rußbildung.
Auf Luftzufuhr und Anzündtechnik achten
Auch wie Sie das Feuer starten und am Laufen halten, hat grossen Einfluss darauf, wie sauber die Scheibe bleibt.
Moderne Feuerstätten besitzen oft eine sogenannte Scheibenspülung. Dabei wird ein gezielter Luftstrom an der Innenseite des Glases entlanggeführt. Dieser «Luftvorhang» hält die Russpartikel aktiv von der Scheibe fern und sorgt für eine deutlich längere, klare Sicht.
Achten Sie darauf, dass die Luftregler Ihres Ofens, besonders in der Anzündphase, voll geöffnet sind. Ein Feuer braucht Sauerstoff, um heiss und sauber zu brennen. Ein super Tipp ist das Anzünden von oben: Legen Sie das Anzündholz auf die grossen Scheite und zünden Sie es dort an. Diese Methode verringert die Rauch- und Russentwicklung beim Start ganz erheblich.
Wie jeder gute Kaminfeger in der Schweiz weiss, ist eine regelmässige Wartung ohnehin unerlässlich. Bei Cheminées, die häufig in Gebrauch sind, wird sogar eine professionelle Reinigung zweimal im Jahr empfohlen, um Sicherheit und Funktionalität zu gewährleisten. Mit der richtigen Heiztechnik können Sie den Reinigungsaufwand zwischen diesen Terminen aber auf ein Minimum reduzieren.
Wann Sie auf die Expertise eines Profis vertrauen sollten
Die regelmässige Reinigung des Chemineeglases kann man mit etwas Übung und den richtigen Mitteln gut selbst in den Griff bekommen. Aber Hand aufs Herz: Es gibt Situationen, da stossen auch die besten Hausmittel an ihre Grenzen. Genau dann ist das Know-how eines Fachmanns nicht nur eine gute Idee, sondern absolut notwendig. Hier geht es nicht nur um eine klare Sicht aufs Feuer, sondern vor allem um die Sicherheit und den Werterhalt Ihrer gesamten Anlage.
Einen Profi wie die Mr. Clean AG zu beauftragen, ist mehr als nur eine einfache Glasreinigung. Es ist eine Investition, die sich für die Funktion und Sicherheit Ihres Cheminees langfristig auszahlt.
Anzeichen, dass der Experte ran muss
Manchmal sind die Signale unübersehbar. Wenn Sie trotz aller Bemühungen mit Spezialreinigern und Hausmitteln einfach nicht mehr weiterkommen, ist es Zeit für professionelle Unterstützung.
Achten Sie besonders auf diese Punkte:
- Hartnäckigste Verschmutzungen: Hat sich über Jahre eine dicke, teerartige Kruste gebildet, die sich einfach nicht lösen will? Ein Profi hat da ganz andere, stärkere, aber dennoch materialschonende Methoden zur Hand.
- Sichtbare Schäden am Glas: Entdecken Sie Kratzer, feine Risse, Abplatzungen oder milchig-trübe Stellen, die sich nicht wegputzen lassen? Das sind klare Indizien für einen möglichen Glasschaden, der eine fachmännische Beurteilung erfordert.
- Beschädigte oder poröse Dichtungen: Die Dichtschnüre an der Tür sind das A und O für eine saubere und sichere Verbrennung. Sind sie spröde, ausgefranst oder lösen sie sich bereits ab, ist das ein klarer Fall für den Experten.
Der Mehrwert einer professionellen Wartung
Eine professionelle Reinigung hört nicht bei der Glasscheibe auf – sie fängt dort erst richtig an. Ein zertifizierter Fachbetrieb wie die Mr. Clean AG betrachtet Ihre gesamte Feuerungsanlage als ein System. Das heisst, wir inspizieren und reinigen den Feuerraum, prüfen den Rauchabzug und kontrollieren alle sicherheitsrelevanten Bauteile. Mit der Erfahrung aus über 9’500 erfolgreich gereinigten Objekten erkennen unsere Spezialisten Probleme oft schon, bevor sie zu teuren Schäden werden können.
Unsere Zertifizierungen nach ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und ISO 14001 (Umweltmanagement) sind Ihr Garant für einen Service, der höchsten Standards entspricht – für maximale Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit.
Die Beauftragung eines Profis ist übrigens auch finanziell eine kluge Entscheidung. In der Schweiz sind die Kosten für den Unterhalt von Kaminanlagen klar geregelt. Laut dem kantonalen Steueramt Zürich sind die Ausgaben für den Kaminfeger sowie für Reparaturen an der Anlage steuerlich vollständig abzugsfähig. Das zeigt, wie wichtig dem Staat die regelmässige Wartung ist, und macht die professionelle Pflege zu einer wirtschaftlich sinnvollen Investition.
Und unsere Expertise endet nicht beim Kamin. Wenn Sie im ganzen Haus für klaren Durchblick sorgen möchten, können Sie bei uns auch professionell Ihre Fenster putzen lassen.
Fragen, die uns immer wieder gestellt werden
Auch mit der besten Anleitung gibt es im Alltag oft noch kleine Unsicherheiten. Kein Problem! Hier haben wir die häufigsten Fragen unserer Kunden gesammelt und geben klare, praxisnahe Antworten, damit Sie schnell wieder den vollen Durchblick haben.
Wie oft muss ich die Chemineescheibe wirklich putzen?
Das hängt ganz davon ab, wie oft bei Ihnen das Feuer brennt und – ganz wichtig – was für Holz Sie verwenden. Eine gute Faustregel aus unserer Erfahrung:
- Bei täglichem Gebrauch: Planen Sie am besten eine wöchentliche Reinigung ein. So verhindern Sie, dass sich der Russ richtig festsetzt.
- Wenn der Ofen nur am Wochenende läuft: Hier genügt es meist, die Scheibe alle paar Wochen oder einmal im Monat zu säubern.
Verlassen Sie sich aber vor allem auf Ihr Bauchgefühl. Sobald ein grauer oder schwarzer Schleier die Sicht auf die Flammen stört, ist es Zeit für eine schnelle Putzaktion.
Kann ich nicht einfach normalen Glasreiniger nehmen?
Bitte nicht! Davon raten wir aus Erfahrung dringend ab. Herkömmlicher Glasreiniger aus dem Haushalt hat am Chemineeglas absolut nichts zu suchen.
Die meisten dieser Reiniger enthalten aggressive Stoffe wie Ammoniak oder Alkohol. Wenn das Glas heiss wird, können diese Chemikalien die spezielle, hitzebeständige Beschichtung der Scheibe angreifen und beschädigen. Im schlimmsten Fall entstehen dadurch matte, blinde Stellen, die Sie nie wieder wegbekommen.
Setzen Sie lieber auf altbewährte und sichere Methoden. Der Trick mit der kalten, feinen Asche und einem feuchten Tuch ist unglaublich effektiv und schont das Material. Wenn Sie es bequemer mögen, ist ein spezieller Kaminglasreiniger die einzig richtige Wahl.
Hilfe, mein Glas hat einen milchigen Schleier!
Ein milchiger oder weisslicher Film, der auch nach dem Putzen noch da ist, kann ein paar Ursachen haben. Meistens sind es eingebrannte mineralische Ablagerungen aus dem Holz, die sich mit normalen Mitteln einfach nicht mehr lösen lassen.
Probieren Sie es zuerst mit einer intensiveren Behandlung: Mischen Sie eine dicke Paste aus Asche und Wasser und bearbeiten Sie die Stelle damit. Wenn das auch nichts bringt, könnte es eine dauerhafte Eintrübung des Glases sein, vielleicht durch zu hohe Temperaturen oder eben durch falsche Reiniger in der Vergangenheit. In solch einem Fall ist es ratsam, sich auf unsere Expertise zu verlassen, bevor das Glas möglicherweise dauerhaft beschädigt wird.
Welche Rolle spielt das Holz für eine saubere Scheibe?
Eine entscheidende! Ehrlich gesagt ist das richtige Brennholz der wichtigste Faktor, um Russ von vornherein zu vermeiden. Nehmen Sie ausschliesslich trockenes, gut gelagertes Hartholz wie Buche oder Eiche. Die Restfeuchtigkeit sollte unter 20 % liegen.
Feuchtes oder sehr harziges Holz (wie Fichte oder Tanne) verbrennt viel zu kühl. Diese unvollständige Verbrennung produziert Unmengen an Russ und Teer, die sich sofort an der kühleren Glasscheibe ablagern. Eine saubere, heisse Verbrennung ist und bleibt der beste Schutz gegen eine schmutzige Scheibe.
Sie kämpfen mit hartnäckigem Schmutz oder möchten Ihre gesamte Anlage professionell warten lassen? Die Mr. Clean AG bietet zertifizierte Reinigungsdienstleistungen für eine sichere und top gepflegte Feuerstelle. Kontaktieren Sie uns einfach für eine unverbindliche Beratung.
