Klar, oberflächlichen Schimmel in den Fugen von Bad oder Küche kriegt man oft recht gut mit Hausmitteln wie hochprozentigem Alkohol oder Wasserstoffperoxid in den Griff. Kurz die betroffene Stelle behandeln, einwirken lassen, wegwischen – und gut ist. Meistens. Das Problem ist nur: Damit bekämpfen Sie nur das Symptom. Um den Schimmel wirklich loszuwerden, müssen Sie der Ursache auf den Grund gehen. Als Experten für Schimmelbekämpfung wissen wir bei mr. clean AG, worauf es ankommt.
Warum Schimmel in Fugen mehr als nur ein Schönheitsfehler ist

Schwarze, grüne oder manchmal auch rötliche Flecken in den Fugen – sei es in der Dusche, an den Küchenfliesen oder am Fenster – sind für viele Immobilienbesitzer und Verwaltungen in der Schweiz erst mal ein optisches Ärgernis. Aber dieser erste Eindruck täuscht gewaltig. Schimmelbefall ist ein ernstzunehmendes Warnsignal, das auf ein viel tiefer liegendes Problem hindeutet: ein permanentes Feuchtigkeitsproblem.
Das Fugenmaterial selbst macht es dem Schimmel dabei besonders einfach. Egal ob Silikon oder zementbasierter Mörtel, beide sind von Natur aus porös. Man muss sich das wie eine mikroskopisch kleine Kraterlandschaft vorstellen – der perfekte Haftgrund für Schimmelsporen, die sowieso überall in der Luft herumschwirren.
Kommt dann noch die konstant hohe Luftfeuchtigkeit im Bad dazu, ist der ideale Nährboden geschaffen. Seifenreste, Hautschüppchen und andere organische Partikel liefern die nötige Nahrung. So wird aus einer unsichtbaren Spore schnell ein sichtbares und vor allem gesundheitsschädliches Problem.
Die häufigsten Ursachen für Schimmel in den Fugen
In unserer täglichen Arbeit bei mr. clean AG sehen wir immer wieder, dass Schimmel in Fugen fast nie nur eine einzige Ursache hat. Meistens ist es eine Kombination aus mehreren Faktoren. Der offensichtlichste Grund ist fast immer eine unzureichende Lüftung.
Viele Leute lüften schlichtweg falsch. Ein ständig gekipptes Fenster bringt kaum einen Luftaustausch zustande, kühlt aber die Wände aus und fördert so die Kondensation sogar noch. Effektives Stosslüften für 5 bis 10 Minuten, und das mehrmals am Tag, ist die weitaus bessere Strategie, um feuchte Luft schnell und effizient nach draussen zu befördern.
Doch es gibt auch versteckte Übeltäter:
- Versteckte Baumängel: Oft sind es undichte Wasserleitungen, feine Risse im Mauerwerk oder eine mangelhafte Abdichtung der Duschtasse, die für ständige Nässe sorgen, welche sich dann als Erstes in den Fugen bemerkbar macht.
- Ungenügende Beheizung: Zu kühle Räume, gerade in der Heizperiode, lassen die relative Luftfeuchtigkeit ansteigen. Die Feuchtigkeit kondensiert dann an kalten Oberflächen wie den Fugen.
- Alltägliche Gewohnheiten: Lange, heiss duschen und danach die Fliesen und Fugen nicht abziehen – das hinterlässt eine Restfeuchte, die dem Schimmel beste Lebensbedingungen bietet.
Ein weitverbreitetes Problem in der Schweiz
Schimmel ist kein Einzelfall, sondern ein flächendeckendes Thema. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) geht davon aus, dass in der Schweiz jeder vierte bis fünfte Haushalt von Feuchtigkeits- und Schimmelproblemen betroffen ist. Die moderne, immer dichtere und energieeffiziente Bauweise hat das Problem in den letzten Jahren sogar noch verschärft, weil ein korrekter Luftaustausch dadurch umso wichtiger wird.
Ein typisches Schadensbild, das wir bei mr. clean AG immer wieder antreffen: hartnäckiger, schwarzer Schimmel in den Silikonfugen einer Eckdusche. Der Kunde hat schon alles versucht, aber der Schimmel kommt immer wieder. Bei unserer Analyse stellt sich dann oft heraus, dass nicht die Fuge das eigentliche Problem ist, sondern eine winzige Undichtigkeit an der Armatur, die die Wand dahinter permanent durchfeuchtet.
Dieses Beispiel aus unserer langjährigen Praxis zeigt, worauf es ankommt: Die oberflächliche Behandlung der Symptome reicht selten aus. Um das Problem nachhaltig zu lösen, braucht es eine genaue Ursachenanalyse durch einen erfahrenen Dienstleister. Nur so können wir sicherstellen, dass nicht nur die sichtbaren Spuren, sondern auch die verborgene Quelle des Übels beseitigt wird. Für einen tieferen Einblick lesen Sie auch unseren Leitfaden, wie Sie effektiv Schimmel im Bad entfernen.
So kriegen Sie den Schimmel an den Fugen in den Griff
Wenn Sie kleine, oberflächliche Schimmelflecken an Ihren Fugen entdecken, ist schnelles Handeln gefragt. Die gute Nachricht: Bei leichtem Befall müssen Sie nicht sofort zur chemischen Keule greifen. Oft reichen bewährte Hausmittel schon völlig aus, um dem sichtbaren Spuk ein Ende zu setzen.
Doch bevor Sie überhaupt ans Schrubben denken, hat Ihre Sicherheit absolute Priorität. Schimmelsporen können beim Entfernen aufgewirbelt werden und die Atemwege reizen. Selbst bei vermeintlich winzigen Stellen ist eine persönliche Schutzausrüstung deshalb ein Muss.
Statten Sie sich immer aus mit:
- Wasserdichten Handschuhen, damit Ihre Haut nicht mit Schimmel oder Reinigern in Kontakt kommt.
- Einer gut sitzenden Atemschutzmaske (mindestens FFP2), die das Einatmen der Sporen verhindert.
- Einer Schutzbrille, um Ihre Augen vor Spritzern und umherfliegenden Partikeln zu schützen.
Ganz wichtig ist auch: Fenster und Türen aufreissen! Eine gute Durchlüftung sorgt dafür, dass aufgewirbelte Sporen und Dämpfe der Reinigungsmittel direkt nach draussen ziehen.
Das richtige Hausmittel – eine Frage des Materials
Hier lauert eine häufige Falle: Nicht jedes Hausmittel ist für jede Fuge geeignet. Die Materialverträglichkeit ist das A und O, wenn Sie die Fugen nicht dauerhaft ruinieren wollen. Was auf Silikon Wunder wirkt, kann eine Zementfuge porös machen – und umgekehrt.
Ein klassisches Beispiel, bei dem viele danebengreifen, ist Essig. Er wird zwar oft als Allzweckwaffe empfohlen, doch seine Säure ist Gift für kalkhaltige Zementfugen. Sie löst den Kalk auf, macht das Material rau und porös – der perfekte Nährboden für den nächsten Schimmelbefall. Im Endeffekt schaffen Sie also ideale Bedingungen für das, was Sie eigentlich bekämpfen wollen.
Experten-Tipp: Lassen Sie bei mineralischen, kalkhaltigen Fugen (Zementfugen) unbedingt die Finger von säurehaltigen Reinigern wie Essig oder Zitronensäure. Sie richten mehr Schaden an als sie nutzen und schwächen die Fugenstruktur nachhaltig.
Zum Glück gibt es Alternativen, die sich in der Praxis als deutlich effektiver und schonender erwiesen haben.
Hausmittel gegen Schimmel im direkten Vergleich
Die Wahl des richtigen Mittels kann den entscheidenden Unterschied machen. Diese Tabelle gibt Ihnen einen schnellen Überblick, welches Hausmittel sich für welche Fuge eignet und wo die Tücken liegen.
| Hausmittel | Wirkungsweise | Geeignet für | Risiken & Nachteile |
|---|---|---|---|
| Hochprozentiger Alkohol (ab 70 %) | Wirkt desinfizierend, tötet Schimmel ab, indem er ihm Wasser entzieht. Verfliegt rückstandslos. | Silikonfugen und Zementfugen | Entzündlich. Gute Lüftung ist ein Muss. Kann bei manchen Kunststoffen Verfärbungen verursachen. |
| Wasserstoffperoxid (3-5 %) | Tötet Schimmel ab und wirkt gleichzeitig bleichend gegen dunkle Verfärbungen. | Silikonfugen | Kann empfindliche Oberflächen ausbleichen (z.B. farbige Textilien). Hautkontakt vermeiden. |
| Natriumpercarbonat (Sauerstoffbleiche) | Zerfällt in Wasser zu Soda und aktivem Sauerstoff. Reinigt, desinfiziert und bleicht. | Zementfugen | Nicht für Silikon geeignet, da es die Fugen spröde machen kann. Schutzhandschuhe tragen. |
| Backpulver-/Natron-Paste | Wirkt leicht fungizid und mechanisch durch die feinen Körnchen (abrasiv). | Zementfugen | Eher für sehr leichten, oberflächlichen Befall geeignet. Geringere Tiefenwirkung. |
Wie Sie sehen, hat jedes Mittel seine Stärken und Schwächen. Wägen Sie sorgfältig ab, was für Ihre Situation am besten passt.
So gehen Sie Schritt für Schritt vor
Die Vorgehensweise ist bei fast allen Mitteln sehr ähnlich. Sorgfalt ist hier der Schlüssel zum Erfolg, um den Schimmel wirklich loszuwerden.
- Vorbereiten: Schutzausrüstung anlegen, für gute Lüftung sorgen. Alles parat? Dann kann es losgehen.
- Mittel auftragen: Tränken Sie ein Tuch, Wattepad oder etwas Küchenpapier grosszügig mit dem flüssigen Mittel (Alkohol, Wasserstoffperoxid) und legen Sie es direkt auf die befallene Fuge. Pasten aus Natron oder Sauerstoffbleiche tragen Sie am besten mit einer alten Zahnbürste auf.
- Einwirken lassen: Geduld ist gefragt. Lassen Sie das Mittel je nach Befall zwischen 30 Minuten und mehreren Stunden einwirken. Bei sehr hartnäckigen Verfärbungen können Sie das getränkte Tuch auch mal über Nacht auf der Fuge lassen.
- Schrubben: Jetzt kommt die Handarbeit. Bearbeiten Sie die Fuge gründlich mit einer Fugenbürste oder einer alten Zahnbürste. So lösen Sie die abgetöteten Schimmelreste mechanisch.
- Abspülen und trocknen: Wischen Sie die Fugen mit klarem Wasser sauber und trocknen Sie den gesamten Bereich danach sorgfältig ab. Eine trockene Oberfläche ist die beste Versicherung gegen einen schnellen Neubefall.
Für eine noch umfassendere Anleitung mit weiteren Profi-Tipps, schauen Sie sich unseren Ratgeber Badezimmer Fugen reinigen an.
Diese Methoden sind eine super erste Hilfe. Kehrt der Schimmel aber immer wieder oder ist er schon tief ins Material eingedrungen, stossen Hausmittel an ihre Grenzen. Dann ist es Zeit, über eine professionelle Analyse und Sanierung nachzudenken.
Wie Sie Schimmel in den Fugen ein für alle Mal loswerden
Okay, der oberflächliche Schimmel ist weg – super! Aber jetzt kommt der wirklich entscheidende Teil: dafür zu sorgen, dass er nicht wiederkommt. Denn das beste Mittel gegen Schimmel ist, ihm von vornherein den Nährboden zu entziehen. Das geht weit über den simplen Ratschlag „mehr lüften“ hinaus. Es braucht ein paar bewusste Anpassungen im Alltag und ein besseres Gefühl für das eigene Raumklima.
Die wirksamste Strategie ist eigentlich ganz einfach: Feuchtigkeit kontrollieren. Schimmel braucht Wasser zum Leben. Nehmen Sie ihm das weg, hat er keine Chance.
Das A und O in modernen Gebäuden: Richtig lüften
Viele glauben, ein ständig gekipptes Fenster bringt frische Luft. In Wahrheit passiert genau das Gegenteil. Der Luftaustausch ist minimal, dafür kühlen die Wände und Fensterlaibungen stark aus. Dort kondensiert dann die Feuchtigkeit – ein perfekter Nährboden für neuen Schimmel.
Viel cleverer ist das Stosslüften. Heisst konkret: Fenster und Türen für fünf bis zehn Minuten komplett aufreissen. Das sorgt für einen schnellen, vollständigen Luftaustausch.
- Im Winter: 3 bis 5 Minuten, aber dafür mehrmals am Tag.
- Im Sommer: Gerne auch 15 bis 20 Minuten, am besten morgens und abends.
Dieser kurze, kräftige Durchzug befördert die feuchte Luft raus, ohne dass die Wände auskühlen.
Der Trend, die Heizung aus Kostengründen runterzudrehen, hat in der Schweiz spürbar zu mehr Schimmelproblemen geführt. Während der Heizperiode sollte die Luftfeuchtigkeit idealerweise zwischen 30 und 50 Prozent liegen. An richtig kalten Wintertagen sogar unter 40 Prozent. Um das zu schaffen, raten Experten, mindestens dreimal täglich für 5 bis 10 Minuten kräftig durchzulüften.
Das Raumklima aktiv im Griff haben
Um die Luftfeuchtigkeit wirklich kontrollieren zu können, ist ein Hygrometer eine kleine, aber unbezahlbare Anschaffung. Das Gerät zeigt Ihnen klipp und klar, wie feucht die Luft im Raum ist. Klettert der Wert dauerhaft über 60 %, ist es Zeit zu handeln.
Gerade in Bädern ohne Fenster oder bei hartnäckiger Feuchtigkeit ist ein elektrischer Luftentfeuchter eine echte Erleichterung. Moderne Geräte sind energieeffizient und schalten sich automatisch ein, sobald es zu feucht wird.
Kleine Alltags-Hacks mit grosser Wirkung
Neben dem Lüften sind es oft die kleinen Routinen, die den grössten Unterschied machen und das Risiko für Schimmel in den Fugen drastisch senken.
- Abziehen nach dem Duschen: Machen Sie es zur Gewohnheit, Fliesen, Duschkabine und vor allem die Fugen nach jeder Dusche kurz mit einem Abzieher zu trocknen.
- Nasse Textilien aufhängen: Handtücher und Duschvorhänge brauchen Luft zum Trocknen. Ein nasser Duschvorhang, der an der Wand klebt, ist eine garantierte Schimmelfabrik.
- Konstant heizen: Lassen Sie Räume nicht komplett auskühlen. Eine gleichmässige Grundtemperatur von etwa 20–21 °C in Wohnräumen und im Bad verhindert, dass sich Kondenswasser bildet.
- Bad-Tür zu: Halten Sie nach dem Duschen die Badezimmertür geschlossen. So verteilt sich der Dampf nicht in der ganzen Wohnung. Lüften Sie stattdessen gezielt über das Fenster oder die Lüftung.
Manchmal ist der Befall aber schon so tief in die Fugen eingedrungen, dass nur noch ein Austausch hilft. In unserem Leitfaden zeigen wir Ihnen, wie Sie Silikon-Fugen erneuern.
Prävention durch professionelle Unterhaltsreinigung
Eine regelmässige, professionelle Reinigung durch Experten wie die mr. clean AG ist mehr als nur oberflächliches Putzen. Unsere geschulten Augen erkennen die ersten Anzeichen eines Problems – feine Risse, leichte Verfärbungen oder feuchte Stellen –, lange bevor daraus ein ausgewachsener Schimmelbefall wird.
Wir sorgen nicht nur für Sauberkeit, sondern führen bei jeder Unterhaltsreinigung eine präventive Kontrolle durch. Mit unserem Fachwissen machen wir Sie frühzeitig auf Schwachstellen aufmerksam und können so helfen, teure Sanierungen von vornherein zu vermeiden. Mit der Erfahrung aus der Betreuung von tausenden Objekten bieten wir eine Dienstleistung, die den Wert Ihrer Immobilie erhält.
Wann Sie unbedingt einen Profi rufen sollten
Der erste Impuls bei Schimmel in den Fugen? Schnell selbst Hand anlegen. Das ist nur allzu verständlich. Bei kleinen, oberflächlichen Flecken führt das oft auch zum Erfolg. Aber es gibt klare Grenzen, an denen gut gemeinter Aktionismus mehr schadet als nützt. Diese kritischen Punkte zu erkennen, ist entscheidend, um gesundheitliche Risiken und teure Folgeschäden zu vermeiden.
Nicht jeder Schimmel ist gleich. Ein paar vereinzelte Pünktchen sind etwas ganz anderes als ein grossflächiger Befall, der schon tief ins Material gewachsen ist. Die Entscheidung zwischen Selbermachen und Profi hängt also von ein paar ganz konkreten Faktoren ab.
Dieser Entscheidungsbaum zeigt Ihnen die drei kritischsten Kriterien, bei denen Sie nicht zögern sollten, professionelle Hilfe zu holen.

Die Grafik bringt es auf den Punkt: Sobald der Befall eine gewisse Grösse überschreitet, immer wiederkommt oder die Ursache im Dunkeln liegt, ist die Grenze der Eigeninitiative erreicht.
Die magische Grenze von einem halben Quadratmeter
Als Faustregel hat sich bewährt: Ist die von Schimmel befallene Fläche grösser als ein halber Quadratmeter, ist professionelles Handeln gefragt. Das entspricht ungefähr der Grösse von zwei aneinandergelegten DIN-A4-Seiten. Bei einem solchen Ausmass ist das Risiko riesig, bei eigenen Reinigungsversuchen massenhaft Sporen in der ganzen Wohnung zu verteilen. Ein Fachbetrieb wie die mr. clean AG schottet den Bereich sicher ab und saugt die Sporen direkt ab, anstatt sie in die Raumluft zu wirbeln.
Wenn der Schimmel einfach nicht verschwindet
Sie haben geputzt, alles sah sauber aus, und nach ein paar Wochen sind die schwarzen Flecken wieder da? Das ist ein klares Alarmsignal. Wiederkehrender Schimmel deutet fast immer auf eine unentdeckte, ständige Feuchtigkeitsquelle hin. Die Ursache liegt dann nicht in der Fuge, sondern tiefer – vielleicht eine undichte Leitung, ein Riss im Mauerwerk oder ein Problem mit der Gebäudeabdichtung.
Ein Profi bekämpft nicht nur den sichtbaren Schimmel. Er geht der Ursache auf den Grund. Nur so lässt sich das Problem nachhaltig lösen und verhindern, dass Sie in einem endlosen Zyklus aus Reinigen und Neubefall gefangen sind.
Wenn die Ursache völlig unklar ist
Manchmal taucht Schimmel an den unmöglichsten Stellen auf, weit weg von Dusche oder Waschbecken. Wenn Sie sich absolut nicht erklären können, woher die Feuchtigkeit kommt, ist es Zeit für eine professionelle Analyse. Wir bei mr. clean AG nutzen spezielle Messtechniken, um die Feuchtigkeit in Wänden und Böden zu orten und so die verborgene Quelle aufzuspüren. Hier auf eigene Faust loszulegen, ist reine Symptombekämpfung und bringt Sie nicht weiter.
Die nachhaltige Lösung durch zertifizierte Profis
Trifft einer dieser Punkte auf Ihre Situation zu, ist ein Spezialist wie die mr. clean AG nicht nur eine Option, sondern die einzig sinnvolle und sichere Lösung. Wir gehen systematisch und auf Nachhaltigkeit ausgelegt vor.
So sieht unser bewährter Prozess aus:
- Detaillierte Ursachenanalyse: Wir kommen vorbei, inspizieren den Schaden und finden die exakte Feuchtigkeitsquelle.
- Fachgerechte Entfernung: Wir beseitigen den Schimmel mit professionellen Mitteln und Techniken, die Material und Gesundheit schonen.
- Präventive Massnahmen: Wir beraten Sie, wie Sie zukünftigen Befall vermeiden, und erneuern bei Bedarf auch die Fugen oder führen andere Sanierungsarbeiten durch.
Unsere Kompetenz ist kein Zufall. Wir sind nach ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und ISO 14001 (Umweltmanagement) zertifiziert. Das garantiert Ihnen einen verlässlichen, dokumentierten und umweltbewussten Service. Mit der Erfahrung aus über 9’500 gereinigten Objekten in Zürich und der ganzen Schweiz wissen wir genau, was zu tun ist.
Die Kosten für eine Schimmelbekämpfung in der Schweiz sind nicht zu unterschätzen. Eine oberflächliche Behandlung kann mit rund 500 Franken erledigt sein, doch bei tieferliegenden Ursachen können schnell mehrere Tausend Franken anfallen. Das zeigt, wie wichtig es ist, bei den ersten Anzeichen richtig zu handeln. Mehr über die Zunahme von Schimmelfällen erfahren Sie auf srf.ch.
Wenn Sie zum Schluss gekommen sind, dass ein Profi die richtige Wahl ist, können Sie hier direkt Kontakt aufnehmen. Zögern Sie nicht, denn je länger Sie warten, desto komplexer und teurer wird die Sanierung.
Von Ihrer Anfrage zur blitzsauberen Fuge: So arbeitet mr. clean AG
Wenn man sich entscheidet, das Schimmelproblem in den Fugen einem Profi zu überlassen, will man vor allem eines: Klarheit. Sie möchten genau wissen, was passiert, wer zu Ihnen nach Hause kommt und was Sie am Ende für Ihr Geld bekommen. Genau deshalb haben wir bei der mr. clean AG einen Prozess entwickelt, der sich seit Jahren bewährt und Ihnen vom ersten Anruf bis zur finalen Abnahme volle Transparenz und Sicherheit gibt.
Unser Job ist es nicht nur, einen Schimmelfleck zu entfernen. Es geht darum, Ihnen das gute Gefühl zurückzugeben, in einem sauberen und gesunden Zuhause zu leben. Jeder Schritt unseres Vorgehens ist darauf ausgerichtet, effizient, nachvollziehbar und passgenau auf Ihre Situation zugeschnitten zu sein.
Am Anfang steht Ihr Anruf
Alles beginnt ganz einfach: Sie kontaktieren uns per Telefon, E-Mail oder über unser Online-Formular. Schon bei diesem ersten Gespräch hören wir genau hin, um zu verstehen, wo der Schuh drückt. Handelt es sich um den hartnäckigen Schimmel in der Duschkabine, der immer wieder kommt? Oder um dunkle Verfärbungen an den Fensterfugen, bei denen Sie unsicher sind?
Auf Basis dieser ersten Infos geben wir Ihnen eine erste, unverbindliche Einschätzung. Oft können wir schon hier klären, was die nächsten sinnvollen Schritte sind. Dieser erste Kontakt kostet Sie natürlich nichts.
Analyse vor Ort und eine Offerte, die hält
Nach dem Erstgespräch kommt der wichtigste Teil: die Begutachtung bei Ihnen vor Ort. Einer unserer erfahrenen Spezialisten kommt persönlich vorbei – egal, ob Sie in Zürich, Basel, Zug oder anderswo in der Schweiz wohnen. Dieser Termin ist entscheidend, denn nur mit eigenen Augen können wir das genaue Ausmass und vor allem die Ursache des Schimmels wirklich beurteilen.
Dabei nehmen wir alles unter die Lupe:
- Wie schlimm ist es wirklich? Wir schauen uns an, wie gross die befallene Fläche ist und wie tief der Schimmel schon ins Fugenmaterial eingedrungen ist.
- Wie sind die Bedingungen? Wir prüfen die Lüftungssituation, messen die Feuchtigkeit und schauen nach möglichen Wärmebrücken, die das Problem begünstigen.
- Welches Material liegt vor? Ob Silikon- oder Zementfugen – das ist entscheidend für die Wahl der richtigen und schonendsten Reinigungsmethode.
Basierend auf dieser gründlichen Analyse erhalten Sie von uns eine glasklare Offerte zum Fixpreis. So wissen Sie vom ersten Moment an, was auf Sie zukommt. Keine versteckten Kosten, keine bösen Überraschungen.
Transparenz schafft Vertrauen. Unsere Fixpreis-Offerte ist ein Versprechen: Der vereinbarte Preis ist der Endpreis. Das gibt Ihnen von Anfang an volle Kostenkontrolle und Planungssicherheit.
Fachgerechte Umsetzung mit System
Sobald Sie uns den Auftrag erteilen, geht alles ganz schnell. Wir planen den Einsatz, und unser Team steht pünktlich zum vereinbarten Termin vor Ihrer Tür. Das Wichtigste für uns ist dabei der Schutz Ihres Eigentums.
Schutzmassnahmen: Bevor wir loslegen, decken wir alles sorgfältig ab. Armaturen, Keramikfliesen, Möbel – alles, was in der Nähe ist, wird geschützt, damit es nicht schmutzig oder beschädigt wird.
Kraftvoll, aber schonend: Wir arbeiten mit professionellen, hochwirksamen Mitteln, die den Schimmel bis in die Tiefe bekämpfen, aber gleichzeitig das Fugenmaterial nicht angreifen.
Manchmal muss alles raus: Wenn der Schimmel schon zu tief sitzt, nützt die beste Reinigung nichts mehr. Dann ist die einzig nachhaltige Lösung, die alte Fuge komplett zu entfernen. Wir kratzen das befallene Material fachgerecht heraus und ziehen eine neue, hochwertige Silikon- oder Zementfuge.
Erst wenn Sie zufrieden sind, sind wir es auch
Unsere Arbeit ist nicht dann beendet, wenn wir unsere Werkzeuge zusammenpacken, sondern erst, wenn Sie zu 100 % zufrieden sind. Nach Abschluss der Reinigung machen wir gemeinsam mit Ihnen eine Abnahme. Wir zeigen Ihnen das Ergebnis und gehen sicher, dass alles so ist, wie Sie es sich vorgestellt haben.
Diese Abnahmegarantie ist unser Wort an Sie. Wir stehen für unsere Arbeit gerade und unser Ziel ist eine Fuge, die nicht nur sauber aussieht, sondern auch den Wert Ihrer Immobilie langfristig schützt.
Die häufigsten Fragen rund um Schimmel in den Fugen
Wenn es darum geht, Schimmel in Fugen zu entfernen, tauchen in unseren Beratungsgesprächen immer wieder die gleichen Fragen auf. Hier geben wir Ihnen direkt und unkompliziert Antworten auf die Anliegen, die Immobilienbesitzer und Verwaltungen in der Schweiz am meisten beschäftigen.
Ist schwarzer Schimmel in den Fugen immer gesundheitsschädlich?
Kurz und knapp: Ja, jeder sichtbare Schimmelbefall sollte als Gesundheitsrisiko ernst genommen werden. Es stimmt zwar, dass nicht jeder schwarze Belag automatisch hochgiftig ist, doch viele Schimmelpilze – allen voran der schwarze Schimmel – können sogenannte Mykotoxine bilden.
Diese Stoffe gelangen in die Raumluft und können bei den Bewohnern unangenehme Folgen haben: Allergien, gereizte Atemwege oder Kopfschmerzen sind nur einige davon. Eine fachgerechte Entfernung ist also keine reine Schönheitskorrektur, sondern eine wichtige Massnahme zum Schutz Ihrer Gesundheit.
Wir bei mr. clean AG nehmen jeden Befall ernst. Bei einer Analyse vor Ort schätzen wir das Risiko für die Bewohner ein und legen die nötigen Schritte für eine sichere und vor allem dauerhafte Beseitigung fest.
Wer bezahlt die Schimmelentfernung in einer Mietwohnung?
Das ist oft der Knackpunkt und führt nicht selten zu Diskussionen. Die Antwort hängt ganz von der Ursache ab, und die rechtliche Lage in der Schweiz ist hier klar:
- Sache des Vermieters: Wenn der Schimmel durch einen Mangel am Gebäude entsteht – zum Beispiel durch undichte Leitungen, Risse im Mauerwerk oder schlechte Isolation –, ist der Vermieter in der Pflicht. Er muss den Schaden beheben und die Kosten tragen.
- Sache des Mieters: Lässt sich nachweisen, dass der Schimmel durch falsches Verhalten entstanden ist, etwa durch unzureichendes Lüften und Heizen, kann der Mieter zur Verantwortung gezogen werden.
Die Beweisführung ist allerdings oft alles andere als einfach. Als neutraler und zertifizierter Dienstleister erstellen wir eine professionelle Ursachenanalyse. Damit liefern wir beiden Seiten – Mietern wie Verwaltungen – eine solide Grundlage für das weitere Vorgehen.
Wie lange dauert eine professionelle Schimmelentfernung im Bad?
Das hängt ganz vom Ausmass des Problems ab. Oberflächlicher Schimmel auf Silikonfugen lässt sich meistens schon innerhalb weniger Stunden beseitigen.
Ist der Schimmel aber bereits tiefer in die Zementfugen eingedrungen und müssen diese komplett erneuert werden, kann das Ganze schon mal ein bis zwei Arbeitstage dauern. Das umfasst dann alles: das sorgfältige Entfernen des alten Materials, die gründliche Desinfektion und die fachgerechte Neuverfugung, inklusive der Trocknungszeiten.
Unser Ziel bei mr. clean AG ist es immer, den Einsatz so effizient wie möglich zu gestalten. Wir stimmen die Termine eng mit Ihnen ab, damit die Störung für Sie oder Ihre Mieter minimal bleibt. Dank unserer Erfahrung aus über 9’500 gereinigten Objekten in Zürich und der ganzen Schweiz können Sie sich auf einen reibungslosen Ablauf verlassen.
Kämpfen Sie mit hartnäckigem Schimmel in den Fugen, der einfach nicht verschwinden will? Oder sind Sie unsicher, woher er überhaupt kommt? Vertrauen Sie auf die Expertise von mr. clean AG. Wir bieten Ihnen eine professionelle Analyse und eine nachhaltige Lösung zum Fixpreis. Kontaktieren Sie uns noch heute für eine unverbindliche Beratung und sorgen Sie für ein gesundes, schimmelfreies Zuhause.
