Sie kennen die Situation. Eine Liegenschaft läuft scheinbar stabil, bis sich die kleinen Versäumnisse häufen. Im Treppenhaus bleibt Schmutz liegen, bei der Aussenbeleuchtung fällt eine Leuchte aus, ein Mieter meldet Feuchtigkeit im Keller, und niemand fühlt sich wirklich zuständig.
Genau dort trennt sich einfache Ausführung von professioneller Hauswartung in Luzern. Eigentümer und Verwaltungen brauchen keinen Anbieter, der nur einzelne Aufgaben abhakt. Sie brauchen einen Partner, der Betrieb, Unterhalt, Kontrolle und Kommunikation sauber organisiert, damit die Immobilie im Alltag funktioniert und ihren Wert behält.
Was professionelle Hauswartung wirklich bedeutet
Hauswartung ist keine verlängerte Reinigung. Wer das so einkauft, bekommt oft genau das Problem, das später teuer wird. Sichtbare Sauberkeit, aber keine technische Aufmerksamkeit, keine saubere Meldelogik und keine klare Zuständigkeit bei Mängeln.
Das fachliche Verständnis in der Schweiz ist deutlich breiter. Das Weiterbildungszentrum Kanton Luzern beschreibt den eidgenössisch anerkannten Hauswart/in-Fachausweis als Verantwortungsprofil für Reinigung, Wartung und Unterhalt der Gebäude sowie die Bedienung und Wartung der Gebäudetechnik, nachzulesen in der Informationsbroschüre zur Hauswart-Weiterbildung im Kanton Luzern. Damit ist klar: Hauswartung Luzern umfasst Reinigung, technische Überwachung, Umgebungsarbeiten und die Koordination externer Fachfirmen.
Vier Rollen statt einer Aufgabe

Ein professioneller Hauswart erfüllt im Betrieb meist vier Funktionen gleichzeitig:
- Operative Verantwortung bei Reinigung, Kontrolle, Kleinunterhalt und Störungsbearbeitung
- Technische Aufmerksamkeit für Heizung, Lüftung, Beleuchtung, Türen, Pumpen und sicherheitsrelevante Einrichtungen
- Koordination von Handwerkern, Spezialreinigern und Servicetechnikern
- Kommunikation mit Verwaltung, Eigentümerschaft und Mieterschaft
Wer nur die erste Funktion einkauft, spart an der falschen Stelle. Gerade in Mehrfamilienhäusern entstehen Folgeschäden selten durch ein einziges grosses Ereignis, sondern durch übersehene Kleinigkeiten. Eine undichte Armatur, ein verstopfter Ablauf, eine falsch eingestellte Zeitschaltuhr oder ein defekter Türschliesser werden teuer, wenn sie zu spät erkannt werden.
Praxisregel: Gute Hauswartung erkennt Mängel früh. Schlechte Hauswartung dokumentiert erst, wenn der Schaden schon sichtbar ist.
Reinigungskraft oder Facility-Service-Partner
Eine Reinigungskraft reinigt. Ein Facility-Service-Partner betreibt eine Liegenschaft mit. Das ist der operative Unterschied.
Zur professionellen Hauswartung gehört deshalb auch, Aufgaben sauber abzugrenzen. Was wird vor Ort erledigt. Was wird gemeldet. Was wird sofort beauftragt. Wer diesen Rahmen sucht, findet in der Einordnung was Facility Management in der Praxis umfasst eine hilfreiche Orientierung.
Für Verwaltungen in Luzern heisst das konkret: Beurteilen Sie Offerten nicht danach, wie lang die Leistungsliste wirkt. Prüfen Sie, ob jemand Verantwortung für den Zustand der Liegenschaft übernimmt. Daran erkennen Sie Professionalität im Alltag. Daran erkennt man auch, ob ein Dienstleister Werterhalt versteht oder bloss Einsätze verkauft.
Der typische Leistungsumfang einer Hauswartung in Luzern
Bei der Leistungsbeschreibung scheitern viele Mandate schon vor dem Start. Die Offerte klingt vollständig, aber im Betrieb zeigt sich, dass jeder etwas anderes unter Hauswartung versteht. Darum braucht es einen klaren Raster mit Aufgaben im Innen- und Aussenbereich sowie einer sinnvollen Frequenz.
Innenbereich der Liegenschaft
Im Gebäudeinneren geht es nicht nur um Sauberkeit, sondern um Nutzungssicherheit und einen gepflegten Gesamteindruck. Typische Leistungen sind:
- Treppenhäuser und Eingänge reinigen, Spinnweben entfernen, Handläufe und Briefkastenanlagen kontrollieren
- Gemeinschaftsräume wie Waschküchen, Trocknungsräume, Veloräume und Kellerzonen sauber halten
- Beleuchtung prüfen und Leuchtmittel oder Meldefälle systematisch erfassen
- Kleine Instandsetzungen wie lose Beschläge, einfache Justierungen oder das Nachziehen von sichtbaren Bauteilen ausführen
- Technische Sichtkontrollen an Anlagen, Zählerbereichen, Türen und Lüftungselementen durchführen
- Mängelmeldungen dokumentieren und an Verwaltung oder Fachbetriebe weitergeben
Hier ist Regelmässigkeit wichtiger als Aktionismus. Ein Objekt, das laufend kontrolliert wird, wirkt ruhiger, sauberer und verursacht weniger Diskussionen mit Mietern.
Aussenbereich und Umfeldpflege
Im Aussenbereich entscheidet sich oft der erste Eindruck. Gleichzeitig liegen dort viele haftungsrelevante Punkte.
Dazu gehören in der Praxis:
- Wege und Zugänge reinigen und auf Hindernisse prüfen
- Containerplätze und Einstellhallen sauber und ordentlich halten
- Grünflächenpflege mit Schnitt, Pflege und Kontrolle von Randbereichen
- Parkplatz- und Zufahrtskontrolle inklusive Markierungen, Entwässerung und Sichtbarkeit
- Winterdienst mit klaren Zuständigkeiten und Einsatzfenstern
- Aussenbeleuchtung sowie sichtbare Schäden an Fassadenteilen, Geländern oder Belägen prüfen
Ein sauberer Vorplatz ist gut. Ein sicher begehbarer Vorplatz bei Nässe, Laub oder Schnee ist entscheidend.
Leistungsübersicht für den Alltag
| Leistungsbereich | Typische Aufgaben | Empfohlene Frequenz |
|---|---|---|
| Innenreinigung | Treppenhäuser, Eingangsbereiche, Lift, Gemeinschaftsflächen | regelmässig nach Objektfrequenz |
| Technische Kontrolle | Beleuchtung, Türen, Haustechnik, Sichtkontrollen | in festem Kontrollrhythmus |
| Kleinunterhalt | Kleine Reparaturen, Nachstellungen, Verbrauchsmaterial | nach Bedarf mit dokumentierter Ausführung |
| Umgebungsarbeiten | Wege, Vorplätze, Containerplätze, Grünbereiche | saisonal und laufend |
| Winterdienst | Räumung, Streuung, Kontrollgänge | wetterabhängig nach Einsatzplan |
| Meldungsmanagement | Mängelerfassung, Handwerkerkoordination, Rückmeldung | fortlaufend |
Ein gutes Mandat wird nicht aus Standardbausteinen kopiert, sondern an Objekt, Nutzung und Mieterstruktur angepasst. Bei Wohnliegenschaften mit höherem Koordinationsbedarf kann es sinnvoll sein, Reinigung, technische Sichtkontrollen und Umfeldpflege in einem festen Monatsablauf zu bündeln. Genau dort liegt der Unterschied zwischen einer Liste von Aufgaben und einem belastbaren Betriebskonzept.
Kosten und Preismodelle verständlich erklärt
Montagmorgen, 7.15 Uhr. Der Lift steht, vor dem Eingang liegt nasses Laub, und die Verwaltung will wissen, ob das im Monatsmandat enthalten ist oder als Zusatz läuft. Genau an diesem Punkt zeigt sich, ob ein Preismodell sauber aufgebaut ist.
Die Kostenfrage lautet in der Praxis deshalb nicht nur: Was kostet Hauswartung? Entscheidend ist, welche Leistungen fix enthalten sind, welche Leistungen nur bei Bedarf ausgelöst werden und welches operative Risiko bei der Verwaltung bleibt. Viele Offerten in Luzern wirken auf den ersten Blick ähnlich. Im Alltag unterscheiden sie sich dann bei Störungen, Kleinreparaturen, Winterdienst oder Rapportierung deutlich.
Pauschalpreis oder Abrechnung nach Aufwand
Ein Pauschalmodell funktioniert gut bei Objekten mit stabilem Betrieb, klaren Kontrollintervallen und wiederkehrenden Aufgaben. Das bringt Budgetklarheit. Es setzt aber voraus, dass der Leistungsbeschrieb präzise ist. Sonst werden Zusatzstunden, Sonderreinigungen oder häufigere Kontrollgänge nachträglich zum Diskussionsthema.
Die Abrechnung nach Aufwand passt eher zu älteren Liegenschaften, gemischt genutzten Objekten oder Häusern mit vielen unplanbaren Meldungen. Sie ist flexibler, verlangt aber lückenlose Rapporte, klare Freigaben und eine Arbeitsweise, die für die Verwaltung nachvollziehbar bleibt.
In Luzern bewährt sich oft ein Hybridmodell. Die Basis läuft pauschal. Sonderleistungen wie zusätzliche Einsätze nach Unwettern, ausserordentliche Reinigungen oder erhöhter Begleitaufwand bei technischen Störungen werden separat verrechnet. Genau dieses Modell schafft meist die beste Balance zwischen Kostensicherheit und Fairness.
Wer Offerten besser einordnen will, findet in dieser Übersicht zu Hauswartkosten pro Wohnung in der Schweiz eine brauchbare Orientierung für typische Kalkulationslogiken.
Welche Faktoren den Preis tatsächlich bestimmen
Die Fläche allein erklärt den Preis nicht. Ausschlaggebend ist, wie anspruchsvoll der Betrieb im Alltag wirklich ist.
- Objektstruktur mit mehreren Eingängen, Tiefgarage, Lift, Technikräumen oder separaten Nebengebäuden
- Zustand der Liegenschaft und damit der Bedarf an Sichtkontrollen, Nachstellungen und Kleinunterhalt
- Nutzungsintensität im Treppenhaus, Lift, Eingangsbereich und bei gemeinschaftlichen Anlagen
- Aussenflächen mit Grünpflege, Laubmanagement, Entwässerung, Vorplätzen und Winterdienst
- Reaktionszeiten bei Störungen, Notfällen und Mieteranliegen
- Dokumentation und Qualitätssicherung mit Rapports, Fotobelegen, Rückmeldungen und klaren Prüfroutinen
Ein günstiger Ansatz auf dem Papier kann teuer werden, wenn Meldungen liegen bleiben, Leistungen nicht dokumentiert sind oder Zusatzarbeiten laufend nachfakturiert werden. Umgekehrt ist eine höhere Monatspauschale oft wirtschaftlicher, wenn Kontrollgänge, Erreichbarkeit und saubere Ausführung verlässlich geregelt sind.
Aus meiner Sicht gilt ein einfacher Grundsatz: Die beste Offerte ist nicht die billigste und auch nicht die ausführlichste. Sie ist betrieblich stimmig. Dazu gehören klare Abgrenzungen, nachvollziehbare Einheitspreise für Zusatzleistungen und ein Qualitätsniveau, das sich messen lässt. Anbieter mit geregelten Prozessen und einem Qualitätsmanagement nach ISO 9001 setzen hier den richtigen Massstab, weil Preis und Leistung nur dann vergleichbar sind, wenn die Ausführung systematisch kontrolliert wird. mr. clean AG zeigt in solchen Mandaten, wie diese Transparenz in der Praxis aussehen sollte.
Vertragsgestaltung und SLAs die Sicherheit geben
Ein loses Verständnis reicht bei Hauswartung nicht. Sobald mehrere Parteien beteiligt sind, also Verwaltung, Eigentümerschaft, Mieter und externe Handwerker, braucht es einen Vertrag, der den Betrieb absichert. Sonst wird aus jeder Störung eine Zuständigkeitsfrage.
Dass Hauswartung in Luzern organisatorisch als Managementaufgabe verstanden wird, zeigt das Facility Management der Universität Luzern. Es ist für Betrieb, Unterhalt, Sicherheit, Haustechnik, Hauswartung und Gebäudeunterhalt zuständig und stellt die dauernde Betriebsbereitschaft sowie den Werterhalt der Gebäude sicher, dokumentiert auf der Seite des Facility Managements der Universität Luzern. Genau so sollte auch eine Wohn- oder Gewerbeliegenschaft vertraglich gedacht werden. Nicht als lose Sammlung von Diensten, sondern als geregelter Betrieb.
Diese Punkte gehören in den Vertrag
Ein brauchbarer Vertrag enthält mindestens folgende Elemente:
- Leistungsbeschrieb mit klarer Zuordnung von Basisleistungen, Zusatzleistungen und Ausschlüssen
- SLA-Regeln für Reaktionszeiten, Eskalationen und Erreichbarkeit
- Kontrollsystem mit Protokollen, Intervallen und Zuständigkeiten
- Vertretungsregelung bei Ferien, Krankheit oder Pikett
- Haftung und Versicherungen für Schäden, Schlüssel und Dritteinwirkungen
- Kommunikationsweg für Meldungen, Freigaben und Rückfragen
Fehlt einer dieser Punkte, landet die Unsicherheit fast immer bei der Verwaltung.
Was ein SLA in der Praxis leisten muss
Ein Service Level Agreement ist kein Papier für die Ablage. Es definiert, was bei einem Problem tatsächlich passiert.
Wichtige Fragen sind:
- Wie schnell reagiert der Dienstleister bei technischen Störungen oder sicherheitsrelevanten Meldungen?
- Wer entscheidet vor Ort, ob eine Sofortmassnahme nötig ist?
- Wie wird dokumentiert, dass die Meldung bearbeitet wurde?
- Wann wird eskaliert an Verwaltung, Eigentümerschaft oder Fachbetrieb?
Für viele Verwaltungen lohnt es sich, vor Vertragsabschluss ein strukturiertes Pflichtenheft für die Hauswartung als Vorlage zu verwenden. Das zwingt beide Seiten zu Klarheit, bevor der Betrieb startet.
Ein guter Vertrag verhindert nicht jede Störung. Er verhindert, dass aus einer Störung ein Organisationsproblem wird.
Checklisten für Übergabe und laufende Kontrolle
Viele Mandate starten unnötig holprig. Nicht, weil der Dienstleister ungeeignet wäre, sondern weil bei der Übergabe Informationen fehlen. Schlüssel sind unvollständig, Technikräume nicht sauber dokumentiert, Zuständigkeiten nur mündlich geklärt. Das lässt sich mit einer einfachen Struktur vermeiden.
Checkliste für die Objektübergabe
Bei der Übergabe sollten Sie mindestens diese Punkte schriftlich festhalten:
- Schlüssel und Zugänge inklusive Technikräume, Briefkastenanlagen, Einstellhalle und Nebenräume
- Pläne und Unterlagen wie Reinigungspläne, Objektübersicht, Bedienungsanleitungen, Kontaktlisten und frühere Mängelprotokolle
- Technischer Ist-Zustand bei Beleuchtung, Heizung, Lüftung, Pumpen, Türanlagen und sichtbaren Schäden
- Aussenanlagen mit Pflegezustand, Entsorgungsstellen, Winterdienstflächen und neuralgischen Punkten
- Besondere Nutzeranforderungen etwa bei Gewerbemietern, sensiblen Zugängen oder festen Hausordnungsprozessen
- Fotodokumentation für bestehende Mängel, damit Altprobleme später nicht falsch zugeordnet werden
Eine Übergabe ohne Dokumentation spart vielleicht einen Termin. Später kostet sie Zeit bei jeder Diskussion.
Checkliste für die laufende Qualitätskontrolle
Kontrolle muss nicht kompliziert sein. Sie muss nur regelmässig, vergleichbar und nachvollziehbar erfolgen.
Für Begehungen in der Verwaltung haben sich diese Prüfpunkte bewährt:
- Sauberkeit sichtbar geprüft in Eingang, Treppenhaus, Lift, Kellerzugängen und Gemeinschaftsräumen
- Technik mit Blick kontrolliert bei Beleuchtung, Türschliessung, offensichtlichen Leckagen, Lüftungsgeräuschen und Beschädigungen
- Aussenflächen bewertet auf Laub, Schmutz, Rutschgefahr, Zustand der Containerplätze und allgemeine Ordnung
- Mieterrelevante Punkte wie Gerüche, herumliegende Gegenstände, Vandalismusspuren oder blockierte Zugänge
- Dokumentierte Mängelverfolgung mit offen, in Bearbeitung oder erledigt
- SLA-Einhaltung anhand der Reaktion auf die letzten Meldungen
Wer Qualität messen will, sollte nicht fragen, ob alles „gut“ ist. Er sollte prüfen, ob definierte Punkte zuverlässig erfüllt werden.
Worauf Verwaltungen besonders achten sollten
Bei der Kontrolle zählt nicht Perfektion an jedem Tag. Entscheidend ist, ob der Dienstleister einen stabilen Standard hält und Abweichungen sauber nachführt.
Praktisch heisst das:
- kurze Begehungen in festem Rhythmus
- immer dieselben Prüfpunkte
- Fotos nur bei Abweichungen
- Rückmeldung mit Frist und Verantwortlichkeit
Damit wird Hauswartung nicht subjektiv, sondern steuerbar.
Den richtigen Partner für Hauswartung in Luzern auswählen
Montagmorgen, 6.45 Uhr. Vor dem Eingang ist es rutschig, im Treppenhaus brennt eine Leuchte nicht, und zwei Mieter haben am Wochenende dieselbe Störung gemeldet. In solchen Situationen zeigt sich schnell, ob Sie nur einen Anbieter eingekauft haben oder einen Partner, der den Betrieb im Griff hat.
In Luzern ist die Auswahl gross. Für Verwaltungen wird die Entscheidung trotzdem nicht einfacher, wenn Offerten ähnlich klingen und jede Firma Verlässlichkeit verspricht. Entscheidend ist etwas anderes: Wer arbeitet mit klaren Prozessen, dokumentierter Qualität und verlässlicher Stellvertretung, sodass die Liegenschaft über Jahre stabil geführt wird?
Die ersten Auswahlkriterien
Prüfen Sie zuerst Punkte, die sich im Alltag auswirken und nicht nur im Verkaufsgespräch gut klingen:
- Lokale Präsenz in Luzern oder mit kurzer Einsatzdistanz. Das ist bei Störungen, Winterdienst und kurzfristigen Kontrollen entscheidend.
- Technisches Grundverständnis für Haustechnik, Kleinunterhalt und die Koordination externer Fachfirmen.
- Erreichbarkeit nach Vertragsstart mit klaren Ansprechpersonen statt wechselnden Zuständigkeiten.
- Referenzen bei ähnlichen Objekten in Grösse, Nutzung und Mieterstruktur.
- Nachweisbare Qualitätsführung mit dokumentierten Abläufen statt personenabhängiger Improvisation.
Gerade der letzte Punkt wird oft zu oberflächlich geprüft. Eine sauber organisierte Hauswartung erkennt man nicht an schönen Vorlagen, sondern an klaren Standards, Vertretungsregeln und einer belastbaren Reaktionsstruktur.
Qualitätsmanagement ist ein Auswahlkriterium, kein Zusatz
Wenn ein Dienstleister wiederholt dieselben Ergebnisse liefern soll, braucht er ein System. Dazu gehören definierte Kontrollen, Schulung, Reklamationsbearbeitung, Eskalationswege und nachvollziehbare Dokumentation.
Für anspruchsvolle Mandate sollten ISO 9001 für Qualitätsmanagement und ISO 14001 für Umweltmanagement deshalb klar auf der Prüfliste stehen. Diese Standards garantieren nicht automatisch gute operative Arbeit. Sie zeigen aber, ob Prozesse geführt, überprüft und verbessert werden oder ob vieles vom Zufall und von einzelnen Mitarbeitenden abhängt.
Fragen Sie auch nach der Umsetzung im Objekt. Gibt es digitale Checklisten, Objektjournale, Stellvertretungspläne und festgelegte Rückmeldewege? Werden Abweichungen mit Frist und Verantwortlichkeit nachverfolgt? Genau hier trennt sich ein ausführender Dienstleister von einem Partner, der Wert erhalten kann.
Ein Anbieter wie mr. clean AG ist in Luzern mit Hauswartungen und Facility Service präsent und arbeitet laut Unternehmensprofil mit einem eigenen Qualitäts- und Kontrollsystem sowie ISO 9001 und ISO 14001. Für Verwaltungen ist das ein prüfbares Kriterium, wenn standardisierte Qualität, verlässliche Abläufe und langfristige Werterhaltung verlangt sind.
Ein kurzer Einblick in die praktische Seite des Facility Service kann bei der Einordnung helfen:
Fragen, die Sie im Gespräch stellen sollten
Allgemeine Ja-Nein-Fragen bringen wenig. Gute Auswahlgespräche machen den Betrieb sichtbar.
Stellen Sie zum Beispiel diese Fragen:
- Wie läuft die Vertretung, wenn die zuständige Person ausfällt?
- Wie werden Mängel dokumentiert, priorisiert und abgeschlossen?
- Welche Leistungen sind im Grundmandat ausdrücklich nicht enthalten?
- Welche Reaktionszeiten gelten bei Störungen, und wie werden sie gemessen?
- Wer koordiniert externe Handwerker, und wer entscheidet über Zusatzaufträge?
- Wie wird die Objektqualität intern kontrolliert und gegenüber der Verwaltung ausgewiesen?
- Welche digitalen Tools oder Rapporte erhält die Verwaltung regelmässig?
Ein seriöser Partner beantwortet solche Fragen konkret. Er zeigt Abläufe, Beispiele und Zuständigkeiten.
Auch die Aussenwirkung gehört zur Beurteilung. Wer lokal professionell arbeitet, sollte auch digital klar auffindbar und sauber organisiert sein. Für Verwaltungen und Dienstleister, die ihre Präsenz im Markt verbessern wollen, ist der Leitfaden dein Google Unternehmensprofil verbessern eine sinnvolle Ergänzung.
Wenn Antworten vage bleiben, Zuständigkeiten offen sind oder Qualität nur mit Einzelpersonen begründet wird, steigt Ihr Steuerungsaufwand im laufenden Betrieb. Genau das sollte eine gute Hauswartung reduzieren.
Häufige Fragen und Ihre nächsten Schritte
Ist Winterdienst immer im Standard enthalten?
Nein. Genau dieser Punkt sollte ausdrücklich im Vertrag geregelt sein. Flächen, Einsatzzeiten, Pikett und Verrechnung müssen klar beschrieben sein.
Was passiert bei einem Notfall am Wochenende?
Das hängt vom vereinbarten SLA ab. Ohne definierte Reaktionswege gibt es im Ernstfall Verzögerungen. Darum gehört die Notfallorganisation schriftlich geregelt.
Kann der Leistungsumfang später angepasst werden?
Ja, das sollte sogar vorgesehen sein. Liegenschaften verändern sich, Mieterstrukturen ändern sich, und manchmal zeigt erst der Betrieb, wo mehr oder weniger Leistung nötig ist.
Worauf sollten Verwaltungen organisatorisch zusätzlich achten?
Nicht nur auf den Objektbetrieb. Auch die digitale Auffindbarkeit und Aussenwirkung von Dienstleistern und Verwaltungen spielt heute eine Rolle. Wer an mehreren Standorten arbeitet oder lokal stärker sichtbar werden will, findet im Leitfaden dein Google Unternehmensprofil verbessern eine sinnvolle Ergänzung für die eigene Präsenz.
Strategisch wird Hauswartung in Luzern noch wichtiger. Im Kanton Luzern wurden 2024 rund 1,25 Millionen Spitex-Leistungsstunden erbracht, und bei den über 80-Jährigen wurden 19,9% der Bevölkerung ambulant betreut, wie die LUSTAT-Analyse zur Spitex im Kanton Luzern ausweist. Für Eigentümer und Verwaltungen ist das ein klares Signal: Eine gut unterhaltene, sichere und verlässlich betreute Wohnumgebung ist Teil funktionierender Wohninfrastruktur.
Wer Hauswartung nur als Kostenposition betrachtet, reagiert zu spät. Wer sie als Betriebsfunktion organisiert, schützt Substanz, reduziert Reibung und hält die Liegenschaft im Alltag steuerbar.
Wenn Sie für Ihre Liegenschaft in Luzern eine saubere Leistungsabgrenzung, klare SLAs und eine belastbare Hauswartung aufsetzen möchten, lohnt sich ein unverbindliches Gespräch mit mr. clean AG. Eine strukturierte Bestandsaufnahme und eine objektbezogene Offerte zeigen schnell, welche Leistungen wirklich nötig sind und wie sich Qualität im Betrieb messbar absichern lässt.



