Nasse Fenster sind weit mehr als nur ein ästhetisches Ärgernis. Sehen Sie sie als das, was sie sind: ein unübersehbares Warnsignal. Ein Zeichen dafür, dass die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen zu hoch ist – eine Einladung für Schimmel und ein Risiko für teure Bauschäden.
Das Kuriose daran? Gerade moderne, hervorragend isolierte Fenster neigen oft zu diesem Phänomen. Das ist aber kein Mangel, sondern paradoxerweise ein Beweis für ihre hohe Qualität.
Warum Ihre Fenster beschlagen und was Sie sofort tun können
Kondenswasser an Fenstern ist simple Physik im Alltag. Stellen Sie sich eine eiskalte Getränkedose an einem heissen Sommertag vor. Innert Sekunden überzieht sich die Oberfläche mit einem feinen Wasserfilm.
Nichts anderes passiert an Ihren Fensterscheiben. Warme, mit Feuchtigkeit angereicherte Raumluft prallt auf die kühle Glasoberfläche. Die Luft kühlt schlagartig ab und kann die gespeicherte Feuchtigkeit nicht mehr halten – sie gibt sie in Form von Wassertropfen wieder ab. Das ist Kondensation.
Der Taupunkt ist die entscheidende Grösse
Luft kann, genau wie ein Schwamm, nur eine begrenzte Menge Wasser aufnehmen. Wie viel das ist, hängt direkt von der Temperatur ab. Je wärmer die Luft, desto mehr unsichtbaren Wasserdampf kann sie speichern.
Der kritische Moment ist erreicht, wenn die Lufttemperatur unter den sogenannten Taupunkt sinkt. In diesem Augenblick ist die Luft zu 100 % gesättigt. Sie muss die überschüssige Feuchtigkeit loswerden – und tut dies an der kältesten verfügbaren Stelle im Raum. Das ist typischerweise die Fensterscheibe.
Dieses Problem ist in der Schweiz keine Seltenheit. Studien zeigen, dass Feuchtigkeit und Schimmel in jedem vierten bis fünften Haushalt ein Thema sind, was ungefähr 20 bis 25 Prozent aller Wohnungen betrifft. Wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bestätigt, spitzt sich die Lage im Winter zu, wenn die kalten Aussentemperaturen die Fensterscheiben stark abkühlen.
Ursachen erkennen und sofort gegensteuern
Als Immobilienverwalter, Hauswart oder Eigentümer ist schnelles Handeln gefragt, um Schäden an der Bausubstanz und gesundheitliche Risiken für die Bewohner abzuwenden. Die Ursachen sind oft hausgemacht und lassen sich mit den richtigen Massnahmen in den Griff bekommen.
Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen schnellen Überblick, wie Sie die häufigsten Ursachen sofort angehen können.
Sofortmassnahmen bei Kondenswasser
Eine Übersicht der häufigsten Ursachen für Kondenswasser und die dazugehörigen, sofort umsetzbaren Lösungen.
| Ursache | Sofortmassnahme | Langfristige Wirkung |
|---|---|---|
| Alltägliche Aktivitäten (Kochen, Duschen, Atmen) | Gezieltes Stosslüften für 5-10 Minuten, mehrmals täglich. | Verhindert die Ansammlung feuchter Luft und reduziert die Schimmelgefahr. |
| Falsches Lüftungsverhalten (z. B. Dauerkipplüftung) | Fenster ganz öffnen (Stosslüften) statt nur kippen. | Sorgt für einen schnellen, kompletten Luftaustausch ohne die Wände auszukühlen. |
| Niedrige Raumtemperatur | Raumtemperatur konstant bei ca. 20 °C halten. | Hält die Oberflächentemperatur der Fenster höher und verhindert das Erreichen des Taupunkts. |
| Luftzirkulation blockiert | Möbel ca. 5-10 cm von Aussenwänden abrücken. | Verbessert die Luftzirkulation und beugt kalten, feuchten Nischen vor. |
Diese Massnahmen sind Ihre erste Verteidigungslinie. Sie sind einfach umzusetzen und zeigen oft eine erstaunlich schnelle Wirkung, indem sie das Gleichgewicht der Raumfeuchtigkeit wiederherstellen.
Die drei Arten der Fensterkondensation richtig deuten
Beschlagene Fenster sind nicht alle gleich. Wo genau sich die Feuchtigkeit sammelt, ist der entscheidende Hinweis auf das eigentliche Problem – und dessen Lösung. Als Facility Manager oder Hauswart ist diese Unterscheidung der erste und wichtigste Schritt zur richtigen Diagnose. Sie verrät Ihnen sofort, ob Sie handeln müssen oder ob Sie sich entspannt zurücklehnen können.
Schauen wir uns das Grundprinzip einmal an.

Im Grunde ist es ganz einfach: Trifft warme, feuchte Luft auf eine kalte Oberfläche – in diesem Fall Ihr Fenster –, entsteht Kondenswasser. Doch wo es auftritt, macht den grossen Unterschied.
1. Kondenswasser an der Fensterinnenseite
Bilden sich Tropfen auf der Innenseite Ihrer Fenster, also im Raum selbst, haben Sie es mit dem Klassiker zu tun. Das ist ein eindeutiges Zeichen für zu hohe Luftfeuchtigkeit im Zimmer, meistens verschärft durch kalte Aussentemperaturen. Alltägliche Dinge wie Kochen, Duschen, Wäsche trocknen oder sogar die blosse Anwesenheit von Personen treiben die Feuchtigkeit in die Höhe.
Hier haben Sie es nicht mit einem Fensterproblem zu tun, sondern mit einem Raumklima-Problem. Betrachten Sie es als direkte Aufforderung der Immobilie, Ihr Lüftungs- und Heizkonzept zu überdenken. Handeln Sie nicht, sind Schimmel und Schäden an der Bausubstanz die logische Konsequenz.
2. Kondenswasser an der Fensteraussenseite
Entdecken Sie morgens Wassertropfen an der Aussenfläche Ihrer Fenster, ist das kein Grund zur Sorge. Ganz im Gegenteil: Das ist ein Qualitätszertifikat für Ihre Fenster.
- Beweis für Top-Dämmung: Es zeigt, dass Ihre Isolierverglasung exzellent arbeitet. Sie hält die Wärme so gut im Inneren, dass die äusserste Scheibe kühl genug bleibt, damit die Feuchtigkeit der Aussenluft daran kondensiert.
- Kein Handlungsbedarf: Dieses Phänomen ist harmlos und verschwindet von allein, sobald die Morgensonne scheint oder die Temperaturen steigen.
Freuen Sie sich also darüber. Es ist der sichtbare Beweis, dass Ihre Fenster genau das tun, was sie sollen: Energie sparen.
3. Kondenswasser zwischen den Glasscheiben
Sehen Sie jedoch Feuchtigkeit, einen nebligen Schleier oder gar Tropfen zwischen den Glasscheiben, dann ist das ein klares Alarmsignal. Dieser Scheibenzwischenraum muss absolut dicht sein, um seine isolierende Funktion zu erfüllen.
Wasser an dieser Stelle bedeutet nur eines: Die Versiegelung des Isolierglases ist defekt. Feuchte Luft dringt ein, und die Dämmwirkung ist dahin. Das Fenster hat seine wichtigste Funktion verloren. Hier helfen weder Lüften noch Heizen. Um hohe Energieverluste und Folgeschäden zu vermeiden, ist eine fachmännische Reparatur oder der Austausch der Verglasung unumgänglich.
Welche Gesundheits- und Baurisiken Sie nicht ignorieren dürfen
Ein beschlagenes Fenster am Morgen? Das wirkt erstmal harmlos. Doch wenn sich das Kondenswasser Tag für Tag sammelt, wird es schnell zu mehr als nur einem kleinen Ärgernis. Betrachten Sie es als ein klares Warnsignal Ihrer Immobilie – ein stiller Hinweis auf ein Problem, das im Verborgenen wächst und sowohl für die Bewohner als auch für das Gebäude ernste Folgen haben kann.
Das grösste Risiko ist die Schimmelbildung. Wo es dauerhaft feucht ist, fühlt sich Schimmelpilz pudelwohl. Er sieht nicht nur unschön aus, sondern gibt unzählige, für das Auge unsichtbare Sporen in die Raumluft ab. Atmen wir diese ein, kann das unsere Gesundheit belasten. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Personen mit Allergien oder vorbelasteten Atemwegen. Die Symptome reichen von hartnäckigem Husten und gereizten Augen bis hin zur Verschlimmerung von Asthma.

Wenn Feuchtigkeit die Bausubstanz zersetzt
Die Gefahr endet aber nicht bei der Gesundheit. Die permanente Nässe ist wie ein steter Tropfen, der den Stein höhlt – oder in diesem Fall Ihre Immobilie. Sie greift die Materialien rund um das Fenster an, langsam aber unaufhaltsam.
Stellen Sie sich einen Schwamm vor, der nie trocknen darf. Irgendwann wird er morsch und zerfällt. Genau das passiert mit den Bauteilen:
- Holzrahmen: Holz ist ein lebendiges Material. Es saugt die Feuchtigkeit auf, beginnt zu quellen und verzieht sich. Der Lack platzt ab, das Holz liegt blank und wird ein leichtes Opfer für Fäulnis.
- Dichtungen: Die Dichtungen aus Gummi oder Silikon sind die Achillesferse des Fensters. Ständige Nässe lässt sie spröde und rissig werden. Sie verlieren ihre Elastizität und dichten nicht mehr richtig ab – ein teures Vergnügen, wenn die Heizkostenrechnung kommt.
- Mauerwerk und Putz: Das Wasser sucht sich seinen Weg. Es kriecht in die angrenzenden Wände, hinterlässt hässliche Wasserflecken und lässt den Putz abblättern. Im schlimmsten Fall sind sogar strukturelle Schäden am Mauerwerk die Folge.
Bei einem fortgeschrittenen Problem ist oft professionelle Hilfe unumgänglich. In unserem weiterführenden Ratgeber erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Schimmel von der Wand entfernen.
Rechtliche Relevanz nach SIA-Norm
Für Hausverwaltungen und Eigentümer in der Schweiz wird das Thema spätestens dann brisant, wenn es eine rechtliche Dimension bekommt. Hier schafft die SIA-Norm 180:2014 Klarheit und dient bei Streitigkeiten oft als entscheidende Referenz.
Gemäss dieser Norm gilt eine lokale Anhäufung von Kondenswasser, die zur Schimmelbildung führen kann, als nicht zulässig. Die Norm weist explizit darauf hin, dass dies zu Verformungen am Rahmen und gesundheitlichen Risiken führen kann – und macht damit deutlich, dass der Eigentümer in der Pflicht steht, präventiv zu handeln.
Dass dies kein Nischenproblem ist, zeigen die Zahlen: 20 bis 25 Prozent der Schweizer Haushalte kämpfen mit Feuchtigkeitsproblemen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verzeichnet zudem seit Jahren eine Zunahme von Allergiebeschwerden, die auf Schimmel zurückzuführen sind. Das Problem ist also real und weit verbreitet.
Praktische Massnahmen für ein gesundes Raumklima
Als Facility Manager oder Hauswart wissen Sie: Kondenswasser am Fenster ist mehr als nur ein optisches Ärgernis. Es ist ein Warnsignal. Um Schimmel und teure Folgeschäden zu vermeiden, braucht es einen klaren Plan, der an der Wurzel ansetzt, nicht nur an den Symptomen kratzt. Die gute Nachricht ist, dass Sie mit einfachen, aber konsequenten Routinen für ein trockenes und gesundes Klima sorgen können.

Sehen Sie diese Massnahmen nicht als zusätzliche Arbeit, sondern als aktiven Beitrag zum Werterhalt Ihrer Immobilie.
Das goldene Duo: Richtig lüften und heizen
Der grösste Fehler, den wir in unserer langjährigen Praxis immer wieder sehen? Dauerhaft gekippte Fenster. Das bringt fast nichts für den Luftaustausch, kühlt aber die Wände rund ums Fenster massiv aus – und genau dort schlägt sich dann noch mehr Feuchtigkeit nieder. Viel cleverer ist gezieltes Stosslüften.
Stellen Sie sich vor, Sie wollen einen Eimer Wasser leeren: Sie kippen ihn auch nicht nur leicht an und warten ewig. Sie schütten ihn mit einem Schwung aus. Genau das macht Stosslüften mit der feuchten Luft im Raum – schnell, gründlich und ohne grosse Energieverluste.
Gerade in der Heizperiode, bei uns in der Schweiz also etwa von Oktober bis März, ist das entscheidend. Das Bundesamt für Gesundheit rät, die Luftfeuchtigkeit konstant zwischen 30 und 50 Prozent zu halten. Schon wenn Sie dreimal täglich für 5 bis 10 Minuten kräftig durchlüften, können Sie die Feuchtigkeitsansammlung um 70 bis 80 Prozent reduzieren. Mehr zu den empfohlenen Werten finden Sie direkt auf der Webseite des HEV Schweiz.
Prävention zur Routine machen
Der Schlüssel zum Erfolg ist ein System. Bauen Sie die folgenden Punkte fest in Ihre Kontrollgänge ein und halten Sie die Ergebnisse fest. Das schafft Übersicht und beweist im Zweifelsfall Ihr Engagement.
Ihre Checkliste für trockene Fenster:
- Stosslüften: Mindestens 3-mal täglich für 5–10 Minuten die Fenster ganz auf. Vor allem nach dem Kochen, Duschen oder wenn viele Personen im Raum sind, ist das ein Muss.
- Raumtemperatur im Auge behalten: Sorgen Sie für konstante Temperaturen um die 20–21 °C. Kalte, unbeheizte Räume ziehen die Feuchtigkeit aus wärmeren Zimmern magisch an.
- Luftentfeuchter gezielt nutzen: In Problemzonen wie Waschküchen, Kellern oder schlecht belüfteten Bädern sind elektrische Entfeuchter Gold wert. Stellen Sie das Gerät möglichst zentral im Raum auf.
- Fensterdichtungen checken: Prüfen Sie mindestens einmal im Jahr, ob die Dichtungen noch intakt sind. Der alte Kerzentrick funktioniert immer noch bestens: Führen Sie eine brennende Kerze langsam am geschlossenen Fensterrahmen entlang. Flackert die Flamme, zieht es – die Dichtung ist undicht.
Die Dichtungen regelmässig zu prüfen, ist ein kleiner Handgriff mit riesiger Wirkung. Als Teil unserer professionellen Hauswartung oder bei der Fensterreinigung haben unsere Teams immer ein wachsames Auge auf solche Details. In unserem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie eine fachgerechte Abdichtung von Fenstern nicht nur Schäden verhindert, sondern auch hilft, Energie zu sparen. Damit senken Sie nicht nur das Risiko für Bauschäden, sondern entlasten auch spürbar die Heizkostenabrechnung.
Selbst beheben oder den Profi rufen? Wenn Erfahrung den Unterschied macht
Ein nasses Fenster – nur ein kleines Ärgernis oder doch ein Alarmsignal? Vor dieser Frage steht jeder Hauswart und Immobilienverantwortliche früher oder später. Die richtige Antwort entscheidet darüber, ob Sie das Problem mit wenigen Handgriffen selbst in den Griff bekommen oder ob es Zeit für einen Fachbetrieb wie uns ist. Hier richtig zu handeln, schont nicht nur das Budget, sondern sichert auch den Wert Ihrer Immobilie.
Zum Glück verrät Ihnen das Fenster selbst schon fast alles, was Sie wissen müssen. Bildet sich das Kondenswasser an der Innenseite der Scheibe, ist das meist ein Fall für den Alltag: konsequentes Lüften und richtiges Heizen lösen das Problem in der Regel.
Sobald sich die Feuchtigkeit aber zwischen den Glasscheiben sammelt, schlägt die Stunde des Profis. Das ist kein Thema des Raumklimas mehr, sondern ein klares Anzeichen für einen technischen Defekt. Die Versiegelung des Isolierglases hat nachgegeben, die Dämmwirkung ist dahin.
Checkliste: Selbst machen oder den Fachbetrieb beauftragen?
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir diese Checkliste erstellt. Sie zeigt Ihnen auf einen Blick, wann Sie selbst aktiv werden sollten und wann der Anruf bei einem Spezialisten wie uns unumgänglich ist.
Diese Tabelle hilft Ihnen bei der Entscheidung, wann Sie das Problem selbst lösen können und wann professionelle Hilfe erforderlich ist.
| Problem | Mögliche Ursache | Empfohlene Massnahme | Wer handelt? (Mieter/Hauswart/mr. clean AG) |
|---|---|---|---|
| Kondenswasser an der Innenseite | Zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum, falsches Lüftungsverhalten. | Regelmässig stosslüften, Raumtemperatur anpassen, Feuchtigkeitsquellen kontrollieren. | Mieter / Hauswart |
| Kondenswasser an der Aussenseite | Exzellente Dämmleistung des Fensters; die Aussenscheibe ist kalt. | Keine Massnahme nötig – das ist ein Qualitätsmerkmal für moderne Fenster. | Keine (positives Zeichen) |
| Feuchtigkeit zwischen den Scheiben | Die Versiegelung der Isolierverglasung ist undicht geworden. | Fachmännische Analyse, ob Austausch der Verglasung oder des ganzen Fensters nötig ist. | mr. clean AG / Partnerbetrieb |
| Nässe an Dichtungen/Rahmen | Die Dichtungen sind porös, rissig oder haben sich verzogen. | Dichtungen professionell austauschen lassen, um Folgeschäden zu vermeiden. | mr. clean AG / Partnerbetrieb |
Die Tabelle macht es deutlich: Sobald der Defekt am Fenster selbst liegt, ist professionelles Handeln gefragt.
Was kostet eine professionelle Reparatur?
Wenn klar ist, dass ein Profi ranmuss, hilft eine realistische Kostenschätzung bei der Budgetplanung. Die Preise variieren natürlich je nach Schaden, Fenstergrösse und Material, aber die folgenden Richtwerte aus unserer Erfahrung geben Ihnen eine solide Orientierung:
- Dichtungen erneuern: Rechnen Sie hier mit Kosten von etwa CHF 20 bis CHF 40 pro Laufmeter. Das ist eine sinnvolle Investition, die oft grössere Schäden verhindert.
- Glasersatz (Isolierglas): Der Austausch einer einzelnen, «blinden» Scheibe kostet je nach Grösse und Glasart (2-fach- oder 3-fach-Verglasung) ungefähr CHF 300 bis CHF 700 pro Quadratmeter.
- Kompletter Fenstertausch: Dies ist die teuerste, aber bei alten Fenstern oft die nachhaltigste Lösung. Die Kosten starten bei rund CHF 800 und können bis über CHF 2’000 pro Fenster betragen.
Eine Investition in die Wartung Ihrer Fenster ist immer auch eine Investition in den langfristigen Werterhalt der gesamten Immobilie. Zögern Sie nicht, bei technischen Defekten schnell zu handeln.
Gerade die Dichtungen sind oft die unterschätzte Schwachstelle. Wenn Sie feststellen, dass diese porös oder schimmlig sind, ist schnelles Handeln gefragt. In unserem Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige, was Sie beachten müssen, wenn Sie Ihre Silikonfugen erneuern lassen.
Was, wenn das Wasser einfach nicht weggeht? Wenn der Profi ran muss
Haben Sie alles versucht – stossgelüftet, richtig geheizt, Dichtungen geprüft – und trotzdem laufen die Fenster jeden Morgen wieder an? Dann ist es Zeit, das Problem an der Wurzel zu packen. Manchmal sind die Ursachen für Kondenswasser im Fenster so tief im Gebäude verankert, dass einfache Massnahmen nicht mehr ausreichen.
Hier kommen wir ins Spiel. Als erfahrener Partner von Immobilienverwaltungen und Eigentümern in Zürich, Basel, Luzern und der ganzen Schweiz wissen wir: Isolierte Aktionen sind oft nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Wir betrachten Ihr Gebäude als Ganzes, denn nur so finden wir eine Lösung, die wirklich hält.
Unsere Lösung: Ein System, das ineinandergreift
Wir bekämpfen nicht nur das sichtbare Wasser, sondern gehen der Ursache auf den Grund. Unser Ansatz kombiniert verschiedene Dienstleistungen, die sich gegenseitig ergänzen und verstärken.
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Professionelle Fensterreinigung als Frühwarnsystem: Unsere Fachkräfte sorgen nicht nur für eine glasklare Sicht. Bei jeder Reinigung werfen sie einen geschulten Blick auf Rahmen und Dichtungen. So entdecken wir spröde Stellen oder winzige Risse, lange bevor daraus ein teurer Schaden entsteht.
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Vorausschauende Hauswartung: Unsere Hauswarte sind regelmässig vor Ort und haben ein Auge auf die kritischen Punkte. Sie sorgen dafür, dass richtig gelüftet wird, Heizungen korrekt eingestellt sind und greifen sofort ein, wenn erste Feuchtigkeitsanzeichen auftauchen.
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Sorgfältige Baureinigung: Nach einem Fenstertausch oder einer Sanierung ist eine saubere Baustelle das A und O. Wir stellen sicher, dass die Umgebung staubfrei ist. Das ist entscheidend, um Baumängel wie fehlerhafte Anschlüsse sofort zu sehen und die neuen Fenster zu schützen.
Qualität, auf die Sie sich verlassen können
Vertrauen muss man sich verdienen. Mit der Erfahrung aus über 9’500 erfolgreich betreuten Objekten und einem digitalen Kontrollsystem, das jeden Schritt dokumentiert, liefern wir konstant hohe Qualität.
Unsere Zertifizierungen nach ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und ISO 14001 (Umweltmanagement) sind für uns keine blossen Urkunden. Sie sind Ihr Versprechen, dass unsere Abläufe stimmen – effizient, transparent und immer im Sinne unserer Kunden und der Umwelt.
Für Immobilienverwaltungen bedeutet das vor allem eines: Planungssicherheit. Sie erhalten von uns klare Fixpreis-Offerten und eine Abnahmegarantie. Das sorgt nicht nur für zufriedene Mieter, sondern auch für den langfristigen Werterhalt Ihrer Immobilie. Denn trockene, intakte Fenster sind mehr als nur ein Detail – sie sind ein Grundpfeiler für gesundes Wohnen und eine wertstabile Liegenschaft.
Die häufigsten Fragen zu Kondenswasser am Fenster
Zum Abschluss klären wir die Fragen, die uns in der Praxis immer wieder gestellt werden. Hier sind unsere ehrlichen und direkten Antworten aus über 20 Jahren Erfahrung – für alle, die es mit beschlagenen Fenstern zu tun haben.
Handelt es sich bei Kondenswasser an neuen Fenstern um einen Mangel?
Nicht unbedingt. Viele sind überrascht, wenn wir ihnen sagen: Bildet sich Feuchtigkeit an der Aussenseite Ihrer Fenster, ist das oft ein Gütesiegel. Es beweist, dass Ihre Isolierverglasung hervorragend funktioniert und kaum wertvolle Heizwärme nach aussen lässt.
Anders sieht es aus, wenn die Scheiben von innen beschlagen. Das Problem liegt dann fast immer im Raum selbst – meist ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch. Wirklich kritisch wird es erst, wenn sich Wasser zwischen den Scheiben sammelt. Das ist ein klarer Hinweis auf eine defekte Dichtung und in den meisten Fällen ein Garantiefall.
Wie oft am Tag muss ich wirklich lüften?
Unsere klare Empfehlung, die auch von Bauphysikern gestützt wird: drei- bis fünfmal täglich für jeweils 5 bis 10 Minuten Stosslüften. Das heisst, die Fenster ganz öffnen, damit ein schneller und kompletter Luftaustausch stattfinden kann.
Besonders nach dem Duschen, Kochen oder wenn Wäsche im Raum trocknet, ist Lüften unerlässlich, um die Feuchtigkeitsspitzen abzufangen. Dauerhaft gekippte Fenster sind übrigens ein grosser Fehler. Sie tauschen kaum Luft aus, kühlen aber die Wände um das Fenster herum massiv ab – das verschlimmert das Problem mit Kondenswasser im Fenster nur noch.
Übernimmt die Versicherung Schäden durch Kondenswasser?
In der Regel leider nicht. Versicherungen stufen Schäden durch Kondenswasser und den daraus entstehenden Schimmel fast immer als «allmählich entstandene Schäden» ein. Diese sind weder in der Gebäude- noch in der Hausratversicherung gedeckt, da sie auf mangelnde Lüftung oder unterlassene Instandhaltung zurückgeführt werden. Prävention ist hier nicht nur die beste, sondern auch die weitaus günstigste Lösung für Ihre Immobilie.
Viele glauben, dass ihre Versicherung bei schleichenden Feuchtigkeitsschäden einspringt. Die Realität in der Schadensregulierung sieht anders aus: Solche Fälle werden fast immer abgelehnt. Als Immobilienverantwortlicher ist proaktives Handeln und eine regelmässige Kontrolle, wie wir sie im Rahmen unserer Hauswartung anbieten, daher unverzichtbar.
Hilft eine professionelle Fensterreinigung gegen Kondenswasser?
Ja, das tut sie – und zwar auf eine entscheidende, indirekte Weise. Natürlich entfernen wir bei einer professionellen Reinigung Schmutz und sorgen für streifenfreie Sicht. Gleichzeitig beseitigen wir organische Partikel auf dem Glas, die für Schimmelsporen ein idealer Nährboden sind.
Der wahre Mehrwert für Sie liegt aber in der fachmännischen Inspektion. Unsere geschulten Mitarbeitenden haben ein Auge für Details. Sie prüfen bei jeder Reinigung routinemässig den Zustand von Dichtungen, Rahmen und Versiegelungen. So entdecken wir spröde Materialien und undichte Stellen frühzeitig – lange bevor daraus ein teurer Folgeschaden entstehen kann.
Sie suchen einen zuverlässigen Partner, der den Wert Ihrer Liegenschaft mit professioneller Voraussicht erhält? Die mr. clean AG bietet umfassende Dienstleistungen, von der Fensterreinigung mit technischer Kontrolle bis zur kompletten Hauswartung.
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