Eine alte, rissige Silikonfuge zu erneuern, ist weit mehr als nur eine Schönheitsreparatur. Es ist eine absolut entscheidende Massnahme, um die Bausubstanz Ihres Zuhauses zu schützen. Wenn man solche Mängel ignoriert, riskiert man schnell unsichtbare Wasserschäden und gesundheitsschädlichen Schimmel. Deshalb gilt: Handeln Sie bei den ersten Anzeichen, um den Wert Ihrer Immobilie langfristig zu sichern.
Warum eine rissige Silikonfuge mehr als nur ein Schönheitsfehler ist
Viele Hausbesitzer und Mieter unterschätzen, welch wichtige Schutzfunktion eine intakte Silikonfuge eigentlich hat. Sie ist die entscheidende Barriere, die verhindert, dass Wasser hinter die Fliesen, unter die Duschwanne oder in die Küchenarbeplatte sickert. Aber Silikon ist ein Verschleissteil – es altert, wird mit der Zeit porös und verliert an Elastizität.

In unserer täglichen Arbeit als erfahrener Fachbetrieb sehen wir bei der mr. clean AG die Folgen oft erst dann, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Ein winziger, unscheinbarer Riss in der Duschfuge kann über Monate unbemerkt Feuchtigkeit in die Wand leiten. Das Ergebnis ist dann nicht nur oberflächlicher Schimmel, sondern häufig ein massiver Bauschaden, der eine kostspielige und aufwendige Sanierung nach sich zieht. Unsere zufriedenen Kunden bestätigen immer wieder, wie wichtig eine frühzeitige und professionelle Sanierung ist.
Die stillen Gefahren defekter Fugen
Die Probleme, die durch undichte Fugen entstehen, entwickeln sich schleichend, aber die Konsequenzen sind gravierend. Achten Sie unbedingt auf diese typischen Warnsignale, die Ihnen zeigen, dass eine Erneuerung ansteht:
- Feine Haarrisse: Oft erkennt man sie nur bei ganz genauem Hinsehen, aber sie sind die erste Eintrittspforte für Wasser.
- Sichtbare Ablösungen: Wenn sich die Fuge vom Untergrund löst, ist ihre Dichtfunktion komplett dahin.
- Schwarze Punkte oder Verfärbungen: Ein klares Indiz für Schimmelbefall, der sich meist schon tief ins Material gefressen hat.
- Verhärtung und sprödes Material: Wird das Silikon hart, kann es die natürlichen Bewegungen des Baukörpers nicht mehr ausgleichen – und reisst.
Ein weit verbreiteter Irrtum ist, Schimmel auf Silikon einfach wegzuwischen. Die Pilzsporen sitzen aber oft tief im porösen Material. Eine oberflächliche Reinigung löst das Problem also nicht, sie kaschiert es nur für kurze Zeit. Hier ist die Expertise eines Fachbetriebs gefragt.
Vom kleinen Riss zum teuren Wasserschaden
Sobald Feuchtigkeit erst einmal in Wände oder Böden eingedrungen ist, beginnt ein zerstörerischer Prozess. Die Dämmung wird nass und verliert ihre Wirkung, Holzbalken können anfangen zu faulen und im schlimmsten Fall leidet sogar die Statik des Gebäudes.
Dazu kommt das gesundheitliche Risiko durch Schimmelsporen, die nicht selten Allergien und Atemwegserkrankungen auslösen können. Ein tiefgreifender Befall erfordert dann deutlich mehr als nur eine neue Fuge. In unserem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie professionell Schimmel im Bad entfernen lassen können.
Rechtzeitig die Silikonfugen zu erneuern ist also nicht nur eine Frage der Optik, sondern aktiver Schutz für Ihr Zuhause und Ihre Gesundheit.
Die richtige ausrüstung für ein langlebiges ergebnis
Wer schon einmal versucht hat, eine alte Silikonfuge mit einem stumpfen Küchenmesser zu entfernen, weiss: Gutes Werkzeug ist die halbe Miete. Ein erstklassiges Resultat steht und fällt mit der Wahl der richtigen Ausrüstung. Wer hier am falschen Ende spart, bezahlt oft doppelt – mit Haftungsproblemen, unschönen Kanten oder einer Fuge, die schon nach kurzer Zeit wieder reisst.
Es geht hier nicht um eine simple Einkaufsliste. Es geht darum, die Werkzeuge und Materialien zu verstehen, die Profis wie wir bei mr. clean AG täglich in den Händen halten, um ein perfektes und vor allem langlebiges Ergebnis zu erzielen. Unser Qualitätsanspruch beginnt bei der Auswahl des Materials.

Unverzichtbar für den start: werkzeug und material
Bevor auch nur ein Millimeter der alten Fuge entfernt wird, sollte alles griffbereit liegen. Nichts ist ärgerlicher, als mitten in der Arbeit festzustellen, dass ein entscheidendes Teil fehlt.
Die folgende Checkliste fasst alles zusammen, was Sie für eine saubere und professionelle Fugenerneuerung benötigen.
Checkliste für material und werkzeug
| Kategorie | Benötigtes Material / Werkzeug | Profi-Tipp von mr. clean AG |
|---|---|---|
| Entfernen | Fugenmesser oder Fugenkratzer | Achten Sie auf eine scharfe Klinge, um die Fliesen nicht zu zerkratzen. |
| Entfernen | Chemischer Silikonentferner | Ein Muss für hartnäckige Reste. Er weicht das Material auf und erleichtert die Arbeit enorm. |
| Reinigung | Fettfreier Reiniger (z. B. Spiritus), Lappen | Die Fuge muss absolut fett- und staubfrei sein, sonst hält das neue Silikon nicht. |
| Abkleben | Hochwertiges Malerkrepp (Abdeckband) | Sparen Sie nicht am Klebeband! Günstige Produkte hinterlassen Klebereste. |
| Auftragen | Kartuschenpresse | Eine stabile, gut übersetzte Presse ermöglicht einen gleichmässigen Auftrag ohne grossen Kraftaufwand. |
| Dichtstoff | Sanitär- oder neutralvernetzendes Silikon | Die Wahl hängt vom Untergrund ab – dazu gleich mehr. |
| Glätten | Fugenglätter-Set aus Kunststoff | Verschiedene Radien im Set helfen, für jede Fugenbreite die perfekte Form zu finden. |
| Glätten | Glättmittel (kein Spülmittel!) | Verdunstet rückstandslos und verhindert Schimmelbildung im Gegensatz zu Seifenwasser. |
| Sicherheit | Arbeitshandschuhe | Schützt die Haut vor Reinigern und dem Silikon selbst. |
Diese Liste ist unsere bewährte Grundlage für jede Fugensanierung und stellt sicher, dass der Prozess reibungslos und effizient abläuft.
Die Gretchenfrage: Welches silikon ist das richtige?
Hier machen Laien die häufigsten und teuersten Fehler. Nicht jedes Silikon ist gleich, und die falsche Wahl kann zu Haftungsproblemen, Materialschäden oder schneller Schimmelbildung führen.
Im Wesentlichen gibt es zwei Haupttypen für den Hausgebrauch:
- Sanitärsilikon (essigvernetzend): Das ist der Klassiker für Bad und Küche. Es enthält Fungizide, die Schimmel und Pilze in Schach halten. Ideal für Keramik, Glas und die meisten glasierten Oberflächen. Der typische Essiggeruch beim Aushärten ist ein klares Erkennungszeichen.
- Neutralvernetzendes Silikon: Dieses Silikon ist quasi der Diplomat unter den Dichtstoffen. Es ist geruchsneutral und greift empfindliche Oberflächen nicht an. Sie müssen es verwenden bei Acrylwannen, Kunststoffen, Naturstein (Marmor, Granit) und Metallen, wo die Säure des Sanitärsilikons zu Korrosion führen würde.
Ein kleiner Tipp aus unserer täglichen Praxis: Schauen Sie sich den Untergrund ganz genau an. Wenn Sie sich unsicher sind, ist neutralvernetzendes Silikon oft die sicherere Wahl. Eine falsche Entscheidung kann hier irreversible Schäden an teuren Materialien verursachen.
Die kleinen helfer mit grosser wirkung
Das beste Silikon nützt wenig, wenn das Finish nicht stimmt. Über das professionelle Erscheinungsbild entscheiden oft die unscheinbaren Helfer.
Eine robuste Kartuschenpresse ist Gold wert. Sie sorgt dafür, dass das Silikon gleichmässig und kontrolliert aus der Kartusche fliesst. Günstige Modelle aus dem Baumarkt führen oft zu einem ruckeligen Auftrag und müden Händen.
Und dann das Malerkrepp. Es ist der Schlüssel zu messerscharfen Fugenrändern. Investieren Sie hier in ein Qualitätsprodukt. Billiges Band reisst schnell ein oder hinterlässt klebrige Rückstände, deren Entfernung mehr Arbeit macht als das eigentliche Verfugen.
Zum Glätten der frischen Fuge schwören wir auf ein Fugenglätter-Set aus Kunststoff und ein spezielles Glättmittel. Die alte Methode mit Spülmittelwasser ist überholt. Seifenreste können in der Fuge verbleiben und ironischerweise einen idealen Nährboden für neuen Schimmel schaffen. Ein professionelles Glättmittel hingegen sorgt für eine perfekt glatte Oberfläche und verdunstet komplett.
Alte Fugen sauber und rückstandslos entfernen
Der Grundstein für eine gelungene Fugenerneuerung liegt nicht im Auftragen des neuen Silikons, sondern in der perfekten Vorbereitung. Das ist ein Punkt, den viele unterschätzen. Jedes noch so kleine Überbleibsel der alten Dichtmasse sabotiert die Haftung des neuen Materials und führt unweigerlich zu Problemen. Man kann sagen: Dieser erste Schritt entscheidet über Erfolg oder Misserfolg des ganzen Projekts.
Ein sauberes, gründliches Vorgehen schützt nicht nur vor zukünftigen Wasserschäden, sondern verhindert auch unschöne Kratzer auf empfindlichen Oberflächen. Nehmen Sie sich die Zeit – mit der richtigen Technik schaffen Sie die ideale Basis für eine Fuge, die über Jahre hinweg dicht hält.
Mechanische Entfernung: Die grobe Vorarbeit
Zuerst muss die alte Fugenmasse mechanisch raus. Am besten funktioniert das mit einem scharfen Fugenmesser oder einem speziellen Fugenkratzer. Setzen Sie das Werkzeug vorsichtig an beiden Seiten der Fuge an und schneiden Sie das Silikon ein.
Danach können Sie den gelösten Silikonstrang langsam und gleichmässig herausziehen. Fast immer bleibt dabei ein dünner Film oder ein paar hartnäckige Reste in der Fuge zurück. Das ist völlig normal. Versuchen Sie bloss nicht, diese Reste mit Gewalt wegzukratzen – das führt oft nur zu Beschädigungen an Fliesen oder der Badkeramik.
Chemische Helfer für die hartnäckigen Reste
Nachdem der Grossteil des alten Materials weg ist, kümmern wir uns um die Rückstände. Hier leisten chemische Silikonentferner wirklich gute Dienste. Diese Mittel, meistens als Gel oder Flüssigkeit, werden direkt auf die verbliebenen Reste aufgetragen.
Achten Sie dabei unbedingt auf die Einwirkzeit, die der Hersteller angibt, und lüften Sie den Raum gut. Nach der vorgegebenen Zeit haben sich die Silikonreste in eine weiche Masse verwandelt, die sich leicht abwischen lässt. Mit einem Kunststoffspachtel oder einem Lappen bekommen Sie das Zeug jetzt mühelos weg, ohne die Oberflächen zu zerkratzen.
Der häufigste Fehler, den wir sehen, ist Ungeduld. Wenn alte Silikonöl-Reste nicht komplett entfernt werden, wirkt der Untergrund wie eine Trennschicht. Das neue Silikon findet keinen Halt, und die Fuge wird niemals dauerhaft dicht sein.
Die Tiefenreinigung – der entscheidende letzte Schliff
Jetzt kommt der Schritt, den viele Heimwerker übersehen, der aber für Profis wie uns bei mr. clean AG selbstverständlich ist: die Tiefenreinigung. Auch wenn die Fuge optisch sauber aussieht, haften oft noch unsichtbare Fett- und Silikonöl-Rückstände an den Fugenflanken.
Um diese unsichtbaren Haftungs-Blocker loszuwerden, ist eine Reinigung mit einem fettlösenden Mittel unerlässlich. Dafür eignen sich besonders:
- Isopropanol (Isopropylalkohol): Verdunstet schnell und rückstandslos, entfernt Fette extrem effektiv.
- Spezielle Primer oder Reiniger: Werden von den Herstellern oft für eine optimale Haftung empfohlen und sind eine sichere Bank.
Tränken Sie ein sauberes, fusselfreies Tuch mit dem Reiniger und wischen Sie die Fugenflanken damit gründlich aus. Danach lassen Sie die Fuge komplett an der Luft trocknen. Erst wenn der Untergrund absolut sauber, trocken und fettfrei ist, ist er wirklich bereit für das neue Silikon.
Sollte sich beim Entfernen der alten Fuge ein tiefergehender Schimmelbefall zeigen, ist besondere Vorsicht geboten. In diesem Fall finden Sie wichtige Informationen dazu, wie Sie umfassend Schimmel von einer Wand entfernen, was dann der nächste wichtige Schritt wäre.
Eine perfekte Fuge ziehen wie vom Fachmann
Jetzt kommt der Moment, auf den die ganze Vorarbeit hingearbeitet hat: das Auftragen des frischen Silikons. Hier sind Präzision und eine ruhige Hand gefragt. Das ist nicht nur Flickschusterei, sondern echtes Handwerk, das über Aussehen und Haltbarkeit entscheidet. Aber keine Sorge, mit der richtigen Technik schaffen Sie eine Fuge, die aussieht, als käme sie direkt von einem Profi von mr. clean AG.
Alles beginnt mit dem richtigen Schnitt an der Kartuschenspitze. Schneiden Sie die Spitze in einem sauberen 45-Grad-Winkel ab. Die goldene Regel hier: Die Öffnung sollte nur einen Hauch breiter sein als die Fuge selbst. Ist sie zu gross, verschwenden Sie Material und bekommen eine unschöne Wulst, die sich später nur schwer bändigen lässt.
Vorbereitung ist der Schlüssel zu sauberen Kanten
Bevor Sie die Silikonpresse auch nur in die Hand nehmen, ist das Abkleben der Fugenränder ein absolutes Muss. Nehmen Sie dafür ein gutes Malerkreppband. Kleben Sie damit beide Ränder der Fuge ab, mit einem gleichmässigen Abstand von etwa 2-3 Millimetern. Dieser simple Trick ist das ganze Geheimnis hinter gestochen scharfen, kerzengeraden Fugen.
Dieser visuelle Leitfaden fasst die wesentlichen Schritte der Fugenentfernung zusammen, die vor dem Auftragen des neuen Silikons entscheidend sind.

Die Grafik zeigt es deutlich: Ein systematisches Vorgehen – vom Schneiden über das Entfernen bis zur finalen Reinigung – ist die unverzichtbare Basis für eine gelungene Fugenerneuerung.
Bei unserer täglichen Arbeit für mr. clean AG sehen wir es immer wieder: Die Qualität des Endergebnisses hängt direkt von der Sorgfalt bei der Vorbereitung ab. Nehmen Sie sich für das Abkleben wirklich Zeit – es zahlt sich am Ende doppelt und dreifach aus.
Die Kunst des gleichmässigen Auftrags
Legen Sie die vorbereitete Kartusche in die Presse ein. Setzen Sie die Spitze am Anfang der Fuge an, wieder im 45-Grad-Winkel. Jetzt kommt es auf den gleichmässigen Druck an. Drücken Sie den Abzug und ziehen Sie die Kartusche in einer flüssigen, ununterbrochenen Bewegung die Fuge entlang. Das Ziel ist klar: die Fuge vollständig und ohne Lufteinschlüsse zu füllen.
Am besten arbeiten Sie in überschaubaren Abschnitten, zum Beispiel von Ecke zu Ecke. Wer hier zu schnell oder ruckartig vorgeht, bekommt eine ungleichmässige «Wurst», die man später kaum noch korrigieren kann.
Das Glätten – die Königsdisziplin
Direkt nach dem Auftragen folgt der entscheidende Schritt für die Optik: das Glätten. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Vergessen Sie die alte Methode mit Spülmittel und dem Finger – das ist nicht nur veraltet, sondern kann sogar Schimmel fördern, weil Seifenreste zurückbleiben.
Für ein professionelles Finish gibt es bessere Wege:
- Fugenglätter-Set: Diese einfachen Kunststoffwerkzeuge sind Gold wert. Es gibt sie mit verschiedenen Radien für unterschiedliche Fugenformen. Sprühen Sie die frische Fuge und den Glätter leicht mit einem Glättmittel ein und ziehen Sie ihn dann mit sanftem Druck über das Silikon.
- Glättmittel: Spezielle Glättmittel aus dem Fachhandel sind die beste Wahl. Sie sorgen dafür, dass nichts klebt, ohne die Haftung des Silikons zu stören, und verdunsten danach einfach rückstandslos.
Wählen Sie den passenden Radius, setzen Sie den Glätter an und ziehen Sie ihn in einem Rutsch durch. Das überschüssige Silikon sammelt sich dabei am Werkzeug und lässt sich ganz einfach an einem Stück Küchenpapier abstreifen.
Ganz zum Schluss, solange das Silikon noch feucht ist, entfernen Sie das Malerkrepp. Ziehen Sie es langsam und schräg von der Fuge weg. Das Ergebnis? Eine perfekt geformte, saubere und absolut professionell aussehende Fuge, die nicht nur dicht hält, sondern auch ein optisches Highlight ist.
Wann Sie die Fugensanierung einem Profi überlassen sollten
Selbst ist der Mann oder die Frau – das gilt für viele Heimwerkerprojekte. Doch beim Erneuern von Silikonfugen gibt es klare Momente, in denen der Griff zum Telefon die weitaus klügere Entscheidung ist. Nicht jede Fuge ist gleich, und manchmal kann ein gut gemeinter Versuch mehr Schaden anrichten als reparieren.
Es geht darum, die eigenen Grenzen zu kennen. Ein Fachbetrieb wie mr. clean AG bringt nicht nur das richtige Werkzeug mit, sondern vor allem jahrelange Erfahrung und ausgezeichnete Referenzen. Unsere Teams wissen genau, wie man mit kniffligen Untergründen umgeht und welche Materialien für welche Situation optimal sind, um höchste Qualität zu garantieren.
Wenn der Aufwand den Nutzen übersteigt
Manchmal ist die Entscheidung für einen Profi keine Frage des Könnens, sondern schlicht eine Frage des Umfangs und der Komplexität. In bestimmten Szenarien sind unsere professionellen Dienstleistungen nicht nur eine Erleichterung, sondern eine absolute Notwendigkeit.
- Grossflächige Sanierungen: Steht die Erneuerung der Fugen in mehreren Bädern an? Oder in einer Grossküche? Vielleicht sogar entlang aller Fenster eines ganzen Hauses? Hier sorgt ein Profi für ein schnelles, sauberes und vor allem einheitliches Ergebnis.
- Empfindliche Materialien: Bei edlem Naturstein wie Marmor, speziellen Acrylwannen oder heiklen lackierten Oberflächen kann schon das falsche Werkzeug oder ein zu aggressiver Reiniger irreparable Schäden hinterlassen. Ein Experte kennt die Tücken.
- Fortgeschrittener Schimmelbefall: Sehen Sie nicht nur oberflächliche Stockflecken, sondern tiefsitzenden Schimmel? Dann reicht eine neue Fuge nicht aus. Hier muss die Ursache geklärt und der Befall fachgerecht saniert werden, um zu verhindern, dass die Feuchtigkeit unbemerkt in die Bausubstanz wandert.
Ein entscheidender Vorteil, der oft übersehen wird, ist die Gewährleistung. Wenn Sie eine Firma wie mr. clean AG beauftragen, erhalten Sie eine Garantie auf die ausgeführte Arbeit. Tritt ein Problem auf, sind Sie abgesichert – ein Schutz, den Sie bei einem DIY-Projekt nicht haben.
Kosten und Nutzen professioneller Fugensanierung
Klar, professionelle Arbeit hat ihren Preis. Aber eine fachmännische Fugensanierung ist eine Investition, die sich langfristig auszahlt. Die Kosten für die Erneuerung von Silikonfugen in der Schweiz variieren je nach Aufwand. Als Richtwert können Sie bei führenden Anbietern mit etwa CHF 8.– pro Laufmeter für Standardsilikonfugen im Innenbereich rechnen. Für anspruchsvollere Bad- und Küchenfugen inklusive fachgerechtem Ausbau und Entsorgung liegen die Kosten bei circa CHF 14.– pro Laufmeter. Kleinere Arbeiten, etwa an einem einzelnen WC, werden oft mit einer Pauschale von rund CHF 300.– verrechnet. Auf ofri.ch finden Sie weitere Informationen zur Kostenkalkulation, um Ihr Budget realistisch zu planen.
Diese Investition schützt vor weitaus teureren Folgeschäden durch unbemerkte Feuchtigkeit. Eine professionell gezogene Fuge hält deutlich länger, was die Wartungsintervalle verlängert und den Wert Ihrer Immobilie sichert. Oft ist die Fugensanierung auch nur ein Teil eines grösseren Reinigungskonzepts. Informieren Sie sich, wie Sie eine komplette Wohnung reinigen lassen können, um ein rundum gepflegtes Zuhause zu schaffen. Letztlich investieren Sie in die Sicherheit und Langlebigkeit Ihrer vier Wände.
Fragen aus der Praxis: Was Sie schon immer über Fugenerneuerung wissen wollten
Wenn es um neue Silikonfugen geht, tauchen in der Praxis immer wieder dieselben Fragen auf. Wir bei mr. clean AG haben über die Jahre unzählige Fugen saniert und möchten hier die häufigsten Unklarheiten direkt aus unserem Alltag beantworten. Diese Tipps sollen Ihnen zusätzliche Sicherheit für Ihr Projekt geben – egal, ob Sie es selbst in die Hand nehmen oder uns damit beauftragen.
Wie lange muss eine neue Silikonfuge trocknen?
Die Trocknungszeit hängt von ein paar Dingen ab: dem genauen Silikontyp, wie dick die Fuge ist und wie feucht die Luft im Raum ist. Eine erste schützende «Haut» bildet sich meistens schon nach 15 bis 30 Minuten.
Als gute Faustregel können Sie mit einer Aushärtung von etwa 1 bis 2 Millimetern pro 24 Stunden rechnen. Das Allerwichtigste ist, die frische Fuge für mindestens einen ganzen Tag komplett von Wasser fernzuhalten. Voll belastbar ist sie oft erst nach zwei bis drei Tagen. Schauen Sie zur Sicherheit aber immer kurz auf die Angaben des Herstellers auf der Kartusche.
Kann man neues Silikon einfach auf altes auftragen?
Diese Frage beantworten wir mit einem ganz klaren und deutlichen: Nein! Das ist einer der grössten Fehler, der die ganze Mühe zunichtemacht. Neues, frisches Silikon findet auf der glatten, ausgehärteten Oberfläche der alten Fuge keinen Halt und geht keine dauerhafte Verbindung ein.
Das Ergebnis ist vorprogrammiert: eine undichte Stelle, die sich schon nach kürzester Zeit wieder vom Untergrund löst. Schlimmer noch: Sie würden unter der alten Fuge eingeschlossene Schimmelsporen quasi versiegeln, die sich dann ungestört weiter ausbreiten. Für eine hygienische und dichte Abdichtung muss die alte Fuge immer komplett und ohne Rückstände entfernt werden.
Wie beuge ich Schimmel auf der neuen Fuge am besten vor?
Hier ist aktive und regelmässige Prävention das A und O. Schimmel braucht zwei Dinge, um zu wachsen: Feuchtigkeit und einen Nährboden. Beides können Sie ihm ganz einfach entziehen.
- Richtig lüften: Sorgen Sie nach dem Duschen oder Baden immer für einen schnellen Luftaustausch. So bekommen Sie die hohe Luftfeuchtigkeit zügig aus dem Raum.
- Fugen trocken halten: Ein kleiner Handgriff mit grosser Wirkung – ziehen Sie die Fugen nach dem Duschen kurz mit einem Abzieher ab oder wischen Sie mit einem Mikrofasertuch darüber.
- Regelmässig reinigen: Putzen Sie die Fugen regelmässig mit milden, neutralen Reinigern. Das verhindert, dass Seifen- und Shampooreste zum perfekten Nährboden für Schimmelpilze werden.
Klar, ein hochwertiges Sanitärsilikon mit pilzhemmenden Zusätzen (Fungiziden) ist die Basis. Aber ohne die richtige Pflege nützt auch das beste Material auf Dauer wenig.
Welches Silikon ist das richtige für mein Badezimmer?
Für Feuchträume wie das Bad oder die Küche sollten Sie ausschliesslich Sanitärsilikon verwenden. Es enthält spezielle Fungizide, die Schimmelbildung wirksam hemmen.
Entscheidend ist aber die sogenannte Vernetzungsart. Essigvernetzendes Silikon ist der bewährte Klassiker für Keramikfliesen, Glas und emaillierte Oberflächen. Wenn Sie aber mit empfindlicheren Materialien wie Acrylwannen, gewissen Kunststoffen oder Naturstein arbeiten, müssen Sie unbedingt zu neutralvernetzendem Silikon greifen. Die Säure im essigvernetzenden Silikon könnte diese Oberflächen angreifen und unschöne, dauerhafte Schäden hinterlassen.
Stehen Sie vor einer komplizierten Fugensanierung oder möchten Sie einfach sichergehen, dass die Arbeit höchsten Qualitätsansprüchen genügt? Das professionelle Team von mr. clean AG steht Ihnen in der ganzen Schweiz mit Fachwissen, erstklassigen Dienstleistungen und hervorragenden Referenzen zur Seite. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung und eine transparente Offerte.
