Am späten Nachmittag leert sich ein Zürcher Büro. Die letzten Mitarbeitenden schliessen ihre Laptops, in der Kaffeeküche bleiben Tassen und Krümel zurück, im Sitzungszimmer wurden Touchscreens und Tischflächen mehrfach berührt. Während die meisten schon auf dem Heimweg sind, beginnt die Arbeit, die am nächsten Morgen kaum jemand bewusst wahrnimmt.

Papierkörbe werden geleert, Böden kontrolliert, Krümel unter dem Konferenztisch aufgenommen und die Kaffeeküche feucht gereinigt. Handläufe, Liftknöpfe und andere Kontaktflächen brauchen je nach Nutzung besondere Aufmerksamkeit. Unterhaltsreinigung ist deshalb deutlich mehr als Bodenwischen.

Wenn am Abend alles vorbereitet ist

In einem Büro am Zürcher Stadtrand läuft die Reinigung oft in einer festen Reihenfolge ab. Zuerst verschafft sich die Reinigungskraft einen Überblick. Welche Räume wurden genutzt, wo stehen Abfälle, welche Sanitäranlagen benötigen mehr Zeit und gibt es sichtbare Verschmutzungen, die vom Standardplan abweichen?

Danach folgen die Arbeiten, die im Alltag untergehen. Papierkörbe werden geleert und mit neuen Säcken versehen. In der Kaffeeküche werden Arbeitsflächen, Spülzone und Geräte von aussen gereinigt. Im Sitzungszimmer werden Touchscreens und häufig berührte Flächen mit einem geeigneten Mittel behandelt, während unter dem Konferenztisch Krümel und Staub verschwinden.

Sichtbar ist nur ein Teil der Leistung

Ein sauberer Boden fällt sofort auf. Saubere Handläufe, leere Abfallbehälter, aufgefüllte Seifenspender und hygienisch gepflegte Kontaktflächen bemerkt dagegen kaum jemand, solange sie zuverlässig funktionieren. Genau diese stillen Aufgaben bestimmen, ob ein Gebäude am nächsten Morgen wirklich gebrauchstauglich ist.

Die Arbeitszeit liegt häufig ausserhalb der Bürozeiten, damit Mitarbeitende, Kundschaft und Reinigungsteam einander möglichst wenig behindern. Der konkrete Zeitbedarf hängt vom Objekt, der Fläche, der Einrichtung und dem vereinbarten Umfang ab. Ein kleines Büro mit wenig Publikumsverkehr braucht einen anderen Ablauf als eine Praxis, ein Schulhaus oder ein stark genutztes Sitzungszentrum.

Praktische Regel: Was täglich sichtbar verschmutzt, gehört in den laufenden Turnus. Was selten verschmutzt oder Spezialgeräte verlangt, sollte separat beschrieben werden.

Für die fachliche Einordnung sind auch Qualitätsanforderungen wichtig. Ein Pflichtenheft muss festlegen, welche Flächen, Kontaktpunkte und Räume in welchem Rhythmus bearbeitet werden. Zertifizierte Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme nach ISO 9001 und ISO 14001 werden im Schweizer Markt als objektive Orientierung für organisierte Abläufe eingesetzt, wie Beispiele aus der Branche zeigen, etwa bei ISO-zertifizierten Reinigungsleistungen. Die Norm ersetzt keine gute Objektplanung, sie macht Verantwortlichkeiten und Prozesse jedoch nachvollziehbarer.

Was Unterhaltsreinigung eigentlich bedeutet

Unterhaltsreinigung ist eine regelmässig wiederkehrende, vertraglich vereinbarte Reinigung. Sie erhält die hygienisch-optische Gebrauchstauglichkeit eines Gebäudes während des laufenden Betriebs. Schweizer SIA-bezogene Unterlagen ordnen darunter Arbeiten in Bereichen ein, die nicht von Bauarbeiten betroffen sind und weiterhin genutzt werden. Die entsprechende SIA-Dokumentation beschreibt damit den praktischen Kern: Ein Gebäude soll im Betrieb sauber, sicher nutzbar und gepflegt bleiben.

Der Begriff sagt allerdings noch nichts über einen einheitlichen Leistungsumfang aus. In einem Büro können Schreibtischoberflächen, Sanitäranlagen, Küchen und Böden dazugehören. In einem Treppenhaus stehen Handläufe, Stufen, Podeste, Lift und Eingangszone im Vordergrund. In einer Praxis kommen höhere Anforderungen an Kontaktflächen und sensible Bereiche hinzu.

Die Abgrenzung zu Grund- und Sonderreinigung

Die Grundreinigung geht tiefer und wird periodisch geplant. Sie entfernt beispielsweise haftende Verschmutzungen, alte Pflegefilme oder Rückstände in Bereichen, die im normalen Turnus nicht vollständig bearbeitet werden. Dazu können intensive Bodenarbeiten, eine gründliche Teppichpflege oder die Reinigung schwer zugänglicher Stellen gehören.

Eine Sonderreinigung ist meist projektbezogen. Dazu zählen etwa eine Bauendreinigung, die Beseitigung von Brandfolgen oder eine spezielle Reinigung nach einem aussergewöhnlichen Ereignis. Fenster- und Glasreinigung werden in Schweizer Leistungsstrukturen ebenfalls häufig als eigener Block geführt. Eine Fachquelle unterscheidet unter BKP 291 ausdrücklich zwischen regelmässiger Unterhaltsreinigung, Grund- und periodischen Zwischenreinigungen sowie Fenster- und Glasreinigungen inklusive Lamellenstoren und Rahmen, wie die Übersicht zu den Leistungsblöcken zeigt.

Vergleichsgrafik zwischen Unterhaltsreinigung und Grundreinigung, die Unterschiede in Durchführung, Häufigkeit und den Zielen für die Werterhaltung darstellt.

Für medizinische Umgebungen reicht eine allgemeine Checkliste nicht aus. Dort müssen Reinigungs- und Desinfektionsabläufe zur Nutzung und zu den Hygieneregeln des Betriebs passen. Als ergänzende Orientierung eignet sich der Beitrag BREKSTAR Medical Hygiene-Tipps, besonders wenn Kontaktflächen, Sanitärbereiche und sensible Zonen getrennt geplant werden.

Diese Leistungen gehören standardmässig dazu

Der Standard beginnt nicht mit einer pauschalen Liste, sondern mit dem Objekt. Ein Leistungsverzeichnis muss Bodenbeläge, Raumtypen, Zugänglichkeit, Nutzung und gewünschte Frequenz berücksichtigen. In der Praxis wird häufig von oben nach unten und von sauberer zu stärker verschmutzter Zone gearbeitet. Abfälle werden entfernt, Oberflächen bearbeitet, Sanitärbereiche gereinigt und Böden zum Schluss gesaugt oder feucht aufgenommen.

Raum für Raum im Leistungsverzeichnis

Raum Standardleistungen Nicht enthalten
Eingangsbereich Matten kontrollieren und absaugen, Glasflächen im üblichen Umfang reinigen, Boden saugen oder feucht aufnehmen, sichtbare Verschmutzungen entfernen Fassadenreinigung, schwer zugängliche Verglasungen, intensive Fleckenbehandlung
Treppenhaus und Lift Stufen, Podeste und Böden reinigen, Handläufe abwischen, Liftboden und Bedientasten bearbeiten, Spinnweben im vereinbarten Umfang entfernen Reparaturen, Malerarbeiten, Fassaden- oder Fensterreinigung mit Spezialzugang
Büroräume Papierkörbe leeren, freie Schreibtischflächen aussen reinigen, Bildschirme nach Vereinbarung behandeln, Böden saugen oder feucht wischen Schubladeninneres, persönliche Gegenstände, vertrauliche Unterlagen, technische Innenreinigung
Küche und Pausenraum Arbeitsflächen, Spülbereich und zugängliche Geräte von aussen reinigen, Abfälle entfernen, Boden pflegen Innenreinigung von Kühlschrank, Backofen oder Schränken, Geschirrservice, Entkalkung als Spezialarbeit
Sanitäranlagen Toiletten, Waschbecken, Spiegel, Armaturen und Böden reinigen, Seifenspender kontrollieren, Verbrauchsmaterial nach Vereinbarung auffüllen Reparatur von Armaturen, Rohrreinigung, intensive Kalksanierung
Sitzungszimmer Tische und Stühle abwischen, Glasflächen im vereinbarten Umfang reinigen, Boden pflegen, Abfälle entfernen Reinigung persönlicher Ablagen, Innenflächen von Möbeln, technische Wartung

Persönliche Gegenstände bleiben grundsätzlich dort, wo sie liegen. Eine Reinigungskraft darf nicht automatisch Dokumente verschieben, Schubladen öffnen oder einen Arbeitsplatz vollständig umräumen. Wer eine gründlichere Bearbeitung von Arbeitsplätzen möchte, muss das im Pflichtenheft festhalten. Eine klar beschriebene Büroreinigung schafft dafür die nötige Grundlage.

Was die Reihenfolge bewirkt

Zuerst werden lose Abfälle und grober Schmutz entfernt. Danach folgen Oberflächen, Kontaktpunkte und Sanitärbereiche. Böden werden am Ende gereinigt, damit sie nicht wieder durch nachfolgende Arbeiten verschmutzt werden. In Küchen und WCs braucht es getrennte Tücher, Geräte und Reinigungsabläufe, damit Verschmutzungen nicht verschleppt werden.

Das Pflichtenheft sollte ausserdem definieren, ob Bildschirme, Touchscreens, Türblätter, Heizkörper oder Beleuchtungskörper zum Standard gehören. Solche Positionen werden sonst leicht vorausgesetzt, obwohl sie im Angebot nicht enthalten sind.

Welche Frequenz für welche Nutzung passt

Die richtige Frequenz folgt der Nutzung, nicht dem Wunsch nach einer möglichst einfachen Pauschale. Stark frequentierte Flächen verschmutzen schneller, Kontaktflächen werden häufiger berührt und Sanitäranlagen oder Küchen müssen früher wieder in einen ordentlichen Zustand gebracht werden. Schweizer Marktangaben nennen für stark genutzte Büros, Schulen, Arztpraxen und Einkaufsflächen häufig eine tägliche Reinigung, während Treppenhäuser in Wohnliegenschaften oft wöchentlich oder 14-täglich ausreichen, wie die Einordnung der Unterhaltsreinigung beschreibt.

Paket Einsätze pro Woche Passende Objekte Reinigungsschwerpunkte
Täglich täglich Stark frequentierte Büros, Praxen, Ladengeschäfte Sanitäranlagen, Küchen, Böden, Abfälle, Kontaktflächen
Mehrmals wöchentlich 3 bis 5 Einsätze pro Woche Verwaltungen, Schulen, Co-Working-Flächen mit mittlerer Nutzung Verkehrsflächen, Sanitärbereiche, Arbeitsflächen, Abfallzonen
Wöchentlich 1 Einsatz pro Woche Lagerflächen, Treppenhäuser, wenig genutzte Büros Staub, Böden, Handläufe, Gemeinschaftsbereiche

Die Nutzung entscheidet

Ein Büro mit wenigen anwesenden Personen kann mit einem anderen Turnus auskommen als eine Fläche mit wechselnden Teams und vielen externen Besuchen. Bei Schulen zählen Pausenbereiche, Eingänge und Sanitäranlagen stärker als einzelne Verwaltungsbüros. In Arztpraxen spielen Wartezonen, Behandlungsräume und Kontaktflächen eine besondere Rolle.

Auch Schichtzeiten verändern die Planung. Ein Betrieb mit frühem Arbeitsbeginn braucht eine andere Einsatzzeit als ein Büro, das erst am Abend vollständig leer ist. Saisonale Verschmutzungen, nasses Wetter und erhöhte Nutzung während Veranstaltungen können zusätzliche Einsätze oder temporäre Schwerpunkte rechtfertigen.

Entscheidend ist nicht, wie oft gereinigt wird, sondern ob der Zustand zwischen zwei Einsätzen stabil bleibt.

Für Treppenhäuser genügt oft ein klarer, regelmässiger Turnus mit Fokus auf Handläufe, Stufen, Podeste und Eingänge. Eine professionelle Treppenhausreinigung sollte dabei die tatsächliche Belegung und die Materialität des Gebäudes berücksichtigen. Pauschal tägliche Reinigung zu bestellen, obwohl die Nutzung gering ist, bindet Ressourcen. Zu seltene Einsätze führen dagegen zu sichtbarem Schmutz und höheren Einzelaufwänden.

Leistungen die oft extra berechnet werden

Viele Missverständnisse entstehen, weil eine Standard-Unterhaltsreinigung mit einer vollständigen Gebäudepflege verwechselt wird. Zusatzleistungen verlangen oft Spezialgeräte, besondere Sicherheitsvorkehrungen oder deutlich mehr Zeit. Sie gehören deshalb in eine eigene Position der Offerte und nicht stillschweigend in eine allgemeine Pauschale.

Glas, Fenster und Aussenflächen

Fensterreinigung wird häufig separat geplant. Gründe sind die notwendige Zugänglichkeit, die Höhe, der Einsatz von Leitern oder Hebebühnen und die deutlich andere Arbeitsweise als bei der täglichen Oberflächenpflege. Fensterrahmen, Lamellenstoren und Glasflächen sollten einzeln beschrieben werden, damit später klar ist, was tatsächlich offeriert wurde.

Auch Aussenflächen, Eingänge und Parkplätze werden oft separat betreut. Laub, Streugut, Abfälle oder saisonale Verschmutzungen fallen nicht im gleichen Rhythmus wie Büroflächen an. Eine regelmässige Kontrolle kann sinnvoll sein, die intensive Pflege bleibt jedoch eine eigene Leistung.

Teppiche, Polster und Desinfektion

Teppiche und Polster lassen sich im laufenden Turnus absaugen oder oberflächlich pflegen. Eine Tiefenreinigung mit Sprühextraktion oder einem anderen Spezialverfahren ist dagegen eine periodische Zusatzarbeit. Sie lohnt sich besonders bei stark beanspruchten Sitzbereichen, Eingängen und gemeinsam genutzten Lounges.

Desinfektion ist ebenfalls nicht automatisch mit normaler Reinigung gleichzusetzen. In sensiblen Bereichen müssen Mittel, Einwirkzeit, Materialverträglichkeit und Dokumentation stimmen. Eine routinemässige Desinfektion jeder Fläche ist nicht immer die wirtschaftlichste Lösung. Häufig ist es sinnvoller, kritische Kontaktpunkte und hygienisch relevante Räume gezielt zu definieren.

Verbrauchsmaterial und Sonderfälle

Seife, Papierhandtücher, Toilettenpapier und Desinfektionsmittel können durch das Reinigungsteam kontrolliert und aufgefüllt werden. Einkauf, Lagerung und Verbrauch werden aber oft separat kalkuliert. Dasselbe gilt für Bauendreinigungen, intensive Kalkentfernung, Sondermüll oder die Reinigung nach einem aussergewöhnlichen Ereignis.

Was Spezialgeräte, zusätzliche Schutzmassnahmen oder eine eigene Entsorgungslogik verlangt, gehört in eine separate Angebotsposition.

Eine gute Offerte nennt deshalb nicht nur den Preis, sondern auch den Turnus. Fenster, Teppiche, Polster, Aussenflächen und Verbrauchsmaterial sollten mit eigener Frequenz, Zuständigkeit und Abrechnung beschrieben werden.

Verantwortlichkeiten Qualität und Kostenrahmen

Gute Reinigung entsteht an mehreren Schnittstellen. Das Reinigungsunternehmen stellt geschultes Personal, geeignete Mittel, Geräte und eine klare Einsatzplanung bereit. Die Verwaltung oder der Eigentümer sorgt für Zugang, Schlüsselregelung, Alarm- und Sicherheitsinformationen sowie eine erreichbare Kontaktperson. Mitarbeitende vor Ort müssen Hindernisse, besondere Verschmutzungen und Schäden melden, statt sie dem Reinigungsteam stillschweigend zu überlassen.

Kontrolle statt Bauchgefühl

Qualitätskontrollen beginnen mit einer Objektbegehung. Danach kann die Objektleitung die vereinbarten Räume anhand von Checklisten prüfen, Mängel dokumentieren und Nachbesserungen terminieren. Digitale Checklisten oder Fotodokumentationen helfen besonders bei mehreren Standorten, weil Rückmeldungen nicht in Einzelnotizen verloren gehen.

Ein Service-Level-Agreement legt fest, welche Leistung geschuldet ist, wie Abweichungen gemeldet werden und wann eine Nachkontrolle erfolgt. Für Verwaltungen mit mehreren Parteien oder wechselnden Ansprechpersonen ist ein klar dokumentiertes SLA oft sinnvoller als eine allgemeine Zusage zur Sauberkeit.

Die Schweizer Branche ist gross und etabliert. Für den Sektor Reinigung und Gebäudedienstleistungen werden rund 5'000 Unternehmen, etwa 75'000 Beschäftigte und ein Jahresumsatz von CHF 5,4 Milliarden ausgewiesen, wie die Branchenübersicht für die Schweiz zeigt. Für die Unterhaltsreinigung ist das relevant, weil wiederkehrende Einsätze in Büros, Treppenhäusern und Allgemeinflächen einen wesentlichen Teil der laufenden Gebäudebewirtschaftung ausmachen.

Zertifizierung und Kosten

ISO 9001 steht für Qualitätsmanagement, ISO 14001 für Umweltmanagement. In der Praxis können zusätzlich Arbeitssicherheit und formale Branchenstandards eine Rolle spielen. Ein Schweizer Anbieter dokumentiert beispielsweise ein Managementsystem nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001, wie die Rezertifizierung durch Bureau Veritas Switzerland zeigt. Zertifikate sind jedoch kein Ersatz für ein passendes Leistungsverzeichnis.

Als grobe Schweizer Marktorientierung werden CHF 40 bis 75 pro Stunde oder CHF 1.00 bis 2.50 pro m² genannt. Die Werte stammen aus einer Schweizer Übersicht zu Preisen und Leistungsumfang und hängen direkt von Objektart, Intervall und vereinbarten Arbeiten ab. Für Zürich sind sie deshalb nur ein Budgetrahmen, kein verbindlicher Angebotspreis.

So planen Sie Ihre eigene Unterhaltsreinigung

Verwaltungen und Facility-Manager sollten nicht mit einer Preisabfrage beginnen. Der erste Schritt ist eine belastbare Bestandsaufnahme: Welche Räume gibt es, wie werden sie genutzt, welche Böden und Oberflächen sind vorhanden und wo entstehen die stärksten Verschmutzungen?

Vier Schritte, die in der Praxis funktionieren

  1. Bedarf erfassen: Räume, Nutzungsintensität, Hygieneanforderungen, Zugangszeiten und besondere Materialien aufnehmen.

  2. Leistungsverzeichnis ausschreiben: Jede Leistung mit Raum, Frequenz, Methode und Zuständigkeit beschreiben. Basisarbeiten und Zusatzleistungen getrennt aufführen.

  3. Probezeit kontrollieren: Zu Beginn regelmässige Begehungen durchführen, Abweichungen dokumentieren und die vereinbarten Qualitätskriterien prüfen.

  4. Laufend optimieren: Reinigungstage, Prioritäten und Zusatzarbeiten anpassen, wenn sich Nutzung, Belegung oder Anforderungen verändern.

Eine schriftliche Vereinbarung mit dokumentierten Abnahmekriterien verhindert Streit bei Nachbesserungen und Schlussabrechnungen. Sie sollte auch festlegen, wer Schlüssel verwaltet, wie Mängel gemeldet werden und wann Sonderleistungen beauftragt werden dürfen.

Der Reinigungsplan gehört mindestens jährlich auf den Prüfstand. Das gilt besonders, wenn Arbeitsplätze, Öffnungszeiten oder Hygieneregeln verändert wurden. Eine Pauschale sollte nicht automatisch verlängert werden, wenn Flächen oder Nutzung abweichen. In solchen Fällen lohnt sich eine aktive Nachverhandlung auf Basis der tatsächlichen Anforderungen.


mr. clean AG plant Unterhalts- und Büroreinigung für Objekte in Zürich und der ganzen Schweiz, mit definierten Intervallen, kontrollierten Leistungen und einem eigenen Qualitäts- und Kontrollsystem. Besprechen Sie Räume, Nutzung und gewünschte Frequenzen direkt mit mr. clean AG, damit aus einer allgemeinen Reinigungspauschale ein nachvollziehbares Leistungsverzeichnis wird.